Presseinformation Württemberger WeinStrasse         
 

                                                                                                                              
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Der 16. Remstaler Weintreff –                              12.01.2012
die Weinverkostung mit 53 Weingütern und mehr als 300 Weinen aus dem Anbaugebiet Remstal-Stuttgart

Alljährlich findet am ersten Wochenende im Februar in der Alten Kelter in Fellbach das Stelldichein von namhaften Weingütern und Genossenschaften aus dem Anbaugebiet Stuttgart-Remstal statt. Mit 43 Weingütern und zwei Genossenschaften aus dem Remstal, ergänzt durch Weinmacher aus Stuttgart und Esslingen, warten über 300 Weine darauf, in stilvollem Ambiente entdeckt zu werden.
In diesem Jahr führt der Weinfachmann Gerhard Eichelmann, Gründer der unabhängigen, werbefreien Weinzeitschrift „Mondo“ und Herausgeber des etablierten Standardwerks „Eichelmann Deutschlands Weine“, durch die Welt des Weins. Am Samstag werden Riesling, Trollinger, Weiße Burgunder und Lemberger vorgestellt und am Sonntag Sekte, Sauvignon Blanc, Lemberger und Spätburgunder. Die kommentierten Weinproben beginnen an beiden Tagen um 11:30 Uhr und setzen sich im 2-Stunden-Rhythmus fort. Bei der gemeinsamen Verkostung mit dem Profi und den Wengertern selbst können Einblicke in die Vielfalt des Themas, die Arbeit des Wengerters und über die speziellen Charaktere der einzelnen Weine gewonnen werden.
Der 16. Weintreff findet am Samstag, 4. und Sonntag, 5. Februar 2012, jeweils zwischen 11.00 und 19.00 Uhr statt. Die Eintrittskarten sind zum Vorverkaufspreis von 17,- und 25,- Euro (Tageskarte/ Wochenendkarte) bei der Tourist-Information im Endersbacher Bahnhof, beim i-Punkt in Stuttgart sowie bei allen Remstaler Rathäusern bzw. Stadtinfos und bei den teilnehmenden Weingütern erhältlich. An der Tageskasse kosten die Karten 19,- und 27,- Euro. Im Eintrittspreis sind die Verkostung der Weine, Mineralwasser und Brot sowie die Teilnahme an den kommentierten Weinproben enthalten.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter http://www.remstal-route.de oder direkt beim Tourismus-Verein Remstal-Route e.V.

     
  BasisInformation  
 

Einweihung der WÜRTTEMBERGER WEINSTRASSE

am 13. Oktober 2004 in Tripsdrill
 
Nach fast zweijähriger Vorbereitungszeit wurde am 13. Oktober 2004 bei herrlichem Wette die TouristikRoute "Württemberger Weinstraße" vom Taubertal durch Hohenlohe ins Neckartal, Leintal, Zabergäu, Stromberg-Enztal, Bottwartal, Remstal nach Stuttgart und weiter bis zur Alb eingeweiht. Fast genau in der Mitte der 511 km langen Route enthüllte Regierungsvizepräsident Dr. Horst Rapp, begleitet von zahlreichen Ehrengästen und umrahmt von Auftritten der Mönchsberg-Rätscher", in der Weinlandschaft um den Michaelsberg beim Erlebnispark Tripsdrill offiziell den ersten  Wegweiser.
 
 
Präs. Hermann Hohl    Direktor K.H. Hirsch    Mönchsberg-Rätscher Tripsdrill: Altweibermühle

 
  Die ehemalige "Schwäbische Weinstraße" stellt nunmehr mit der Umbenennung in "Württemberger Weinstraße" deutlich die Verknüpfung zum Weinland Württemberg, dem viertgrößten deutschen Anbaugebiet, her. Sie wurde im Norden von Weikersheim bis Bad Mergentheim und im Süden von Esslingen bis Metzingen erweitert. Im Westen ist die in den Landkreis Ludwigsburg hineinführende "Weinstraße Kraichgau-Stromberg" teilweise und im Osten die RemstalRoute voll integriert.

Sowohl Weinwirtschaft wie Gastronomie und Tourismus haben Interesse an einer Wiederbelebung der Weinstraße. Württembergs Weinbau-Präsident Hermann Hohl: "es ist wichtig, dass wir das Weinbaugebiet Württemberg noch besser bekannt machen!" Die landschaftliche Schönheit und eine einmalige Vielfalt an Weinsorten vom herzhaften Trollinger über samtige Schwarzrieslinge, kraftvolle Lemberger und füllige Spätburgunder bis zu Riesling, Müller-Thurgau, Silvaner, Grauburgunder und Traminer bieten in Württemberg mit seinen 11386 Hektar Rebfläche das ideale Umfeld.

Die "Württemberger Weinstraße" hat somit das Zeug, als rot-weißes Band durch vielfältige Erlebnisse in einer Landschaft mit viel Freizeitwert zu führen. Hier kann man Burgen und Schlösser, Kunstschätze und andere Sehenswürdigkeiten, interessante Städte und freundliche Dörfer erleben, herausragende Gastronomie und moderne Weinbaubetriebe kennen lernen. Weinbau-Präsident Hohl: "Für eine optimale Vermarktung müssen sich auch Gemeinden, Gastronomie, Hotellerie und Veranstalter an der Weinstraße ständig mit Aktivitäten einbringen. Tourismuswege bringen wirtschaftliche Effekte für Regionen, Weinbaubetriebe, Gastronomie und den gesamten Freizeitmarkt".

Parallel wird auch der Name des 1996 eingeweihten "Radweges Schwäbische Weinstraße" angepasst und die Strecke neu beschildert. Weinstraße, Weinwanderweg und Wein-Radwanderweg sind so Orientierungshilfe und Anregung für unterschiedliche Ansprüche der Freizeitgesellschaft.

 

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Unterwegs zum Württemberger

Vom Taubertal bis zur Schwäbischen Alb reicht Deutschlands viertgrößtes Weinbaugebiet: das Weinland
Württemberg. In verschlungenen Tälern dieser landschaftlichen Vielfalt bringt eine einmalige Fülle an
Weinsorten hervor: Einzigartig ist bei den Roten der frische Trollinger, bei Kennern beliebt der samtige
Schwarzriesling, der kraftvolle Lemberger und der füllige Spätburgunder. Bei den Weißen geben Riesling,
Müller-Thurgau, Silvaner, Grauburgunder und Traminer den Ton an. Aber auch neuere Züchtungen aus
Württemberg wie Kerner, Dornfelder, Acolon und Cabernet-Kreuzungen wissen sich zu behaupten. Die
Trauben reifen auf hervorragenden, von der Sonne begünstigten Südlagen des Neckars und seiner Zuflüsse heran: süß und würzig, voller Frucht und Aroma - in den Kellern der "Wengerter" mit Verstand ausgebaut zu köstlichen Tropfen.

Die Württemberger Weinstraße von Weikersheim bis Metzingen - oder umgekehrt - die durch Hohenlohe mit Tauber, Jagst und Kocher, ins Weinsberger- und Sulmtal Tal, durch das Obere- Mittlere- und Untere-Neckartal führt, berührt dabei die Weinzentren Heilbronn und Stuttgart. Sie führt auch hinein in das Zabergäu und zum Stromberg sowie - gegenüber - ins Bottwar-, Murr- und Remstal.

Eine Region mit viel Freizeitwert und Erlebnismöglichkeiten, kulturellen Ereignissen und Baudenkmälern.
Maulbronn als UNESCO Weltkulturerbe ist da nur stellvertretend zu nennen. Weinland ist eben allemal auch Kulturland. Hier haben sich Dichter und Denker versammelt und wohl nicht selten bei einem guten Glas Württemberger Geistesgeschichte geschrieben.

Burgen und Schlösser, Kunstschätze und Sehenswürdigkeiten, Städte voller Kirchen, Türme, stattliche
Bürgerhäuser und geduckte Fachwerkbauten. Freundliche Dörfer, oft von Flüssen umschlungen, wie Eduard Mörike sie besungen hat, kann man hier kennen lernen.

Radwanderwege, Weinlehrpfade, Weinbaumuseen und die Vielfalt der Weinlandschaft führen uns zu
engagierten Weinerzeugern, die sich hier stolz "Wengerter" nennen lassen. Prädikatsweingüter gehören
ebenso dazu wie Öko-Weingärtner und bedeutende Winzergenossenschaften.

Wirthäuser mit ihren fantasievollen Auslegern laden am Wegesrand zum Verweilen. Freilichtspiele und
Erlebnisparks sorgen für Familienvergnügen und die Ufer der Flüsse und kleinere Seen für sommerliche
Badefreuden.

"Seliges Land! Kein Hügel in dir wächst ohne den Weinstock." So hat es Friedrich Hölderlin
empfunden und so gilt es für jedes Tal und jede Hügelkette im Bereich der Württemberger Weinstrasse.
In Lauffen am Neckar haben sie ihm dafür ein Denkmal erbaut. - Menschen mit Sinn für Kultur, Landschaft  und Wein können hier viele Wochenenden auf "Tour de Wein" unterwegs sein. Die Nebenflüsse des  Neckars sorgen für Orientierung und übersichtliche Gliederung der Region.

                                                                                                                                   Guido Rey
 

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