Presseinformation Württemberger WeinStrasse         
 

                                                                                                                              

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Remstal-Route lädt zum 14. Weintreff in die
Alte Kelter Fellbach                                                       
30.11.2009
Weinbegleitung durch Stuart Pigott

Weinstadt/Fellbach. Stuart Pigott ist der internationale Weinexperte des 14. Weintreffs in der Alten Kelter Fellbach, zu dem der Tourismusverein Remstal-Route am 6. und 7. Februar 2010 einlädt. Rund 300 Weine stehen unter dem Motto „Die Besten aus dem Remstal“ für die Besucher zur Verkostung bereit.
42 Weinmacher aus dem Remstal, von Aldinger bis Zimmerle, und zwölf Weinmacher aus Stuttgart bzw. Esslingen stellen dann ihre besten Weine an.

An beiden Tagen wird Pigott jeweils ab 11.30 Uhr eine Einführung in die Weine des Remstals geben. Im Abstand von zwei Stunden wird er ab 13.30 Uhr Trollinger (und andere leichte Rotweine), Riesling und Lemberger besprechen. Am Sonntag wird er ebenfalls ab 13.30 Uhr auf Sauvignon Blanc (und andere aromatische Weißweine), Riesling und Rotwein Cuvèes eingehen.

Ein Faltblatt mit den teilnehmenden Weingütern und Genossenschaften, sowie Eintrittskarten für den 14. Weintreff zum Preis von 19 Euro (Tageskarte) und 27 Euro (Wochenendkarte) sind erhältlich bei der

Tourist-Information im Endersbacher Bahnhof, Bahnhofstraße 21, 71384 Weinstadt, Telefon (07151) 2 76 50 47, E-Mail info@remstal-route.de und beim i-Punkt Stuttgart, Königstraße 1, sowie bei allen Rathäusern/Tourist-Informationen zwischen Fellbach und Essingen sowie direkt bei den teilnehmenden Weingütern.


 

     
  Rückblick  
 

Einweihung der WÜRTTEMBERGER WEINSTRASSE

am 13. Oktober 2004 in Tripsdrill
 
Nach fast zweijähriger Vorbereitungszeit wurde am 13. Oktober 2004 bei herrlichem Wette die TouristikRoute "Württemberger Weinstraße" vom Taubertal durch Hohenlohe ins Neckartal, Leintal, Zabergäu, Stromberg-Enztal, Bottwartal, Remstal nach Stuttgart und weiter bis zur Alb eingeweiht. Fast genau in der Mitte der 511 km langen Route enthüllte Regierungsvizepräsident Dr. Horst Rapp, begleitet von zahlreichen Ehrengästen und umrahmt von Auftritten der Mönchsberg-Rätscher", in der Weinlandschaft um den Michaelsberg beim Erlebnispark Tripsdrill offiziell den ersten  Wegweiser.
 
 
Präs. Hermann Hohl    Direktor K.H. Hirsch    Mönchsberg-Rätscher Tripsdrill: Altweibermühle

 
  Die ehemalige "Schwäbische Weinstraße" stellt nunmehr mit der Umbenennung in "Württemberger Weinstraße" deutlich die Verknüpfung zum Weinland Württemberg, dem viertgrößten deutschen Anbaugebiet, her. Sie wurde im Norden von Weikersheim bis Bad Mergentheim und im Süden von Esslingen bis Metzingen erweitert. Im Westen ist die in den Landkreis Ludwigsburg hineinführende "Weinstraße Kraichgau-Stromberg" teilweise und im Osten die RemstalRoute voll integriert.

Sowohl Weinwirtschaft wie Gastronomie und Tourismus haben Interesse an einer Wiederbelebung der Weinstraße. Württembergs Weinbau-Präsident Hermann Hohl: "es ist wichtig, dass wir das Weinbaugebiet Württemberg noch besser bekannt machen!" Die landschaftliche Schönheit und eine einmalige Vielfalt an Weinsorten vom herzhaften Trollinger über samtige Schwarzrieslinge, kraftvolle Lemberger und füllige Spätburgunder bis zu Riesling, Müller-Thurgau, Silvaner, Grauburgunder und Traminer bieten in Württemberg mit seinen 11386 Hektar Rebfläche das ideale Umfeld.

Die "Württemberger Weinstraße" hat somit das Zeug, als rot-weißes Band durch vielfältige Erlebnisse in einer Landschaft mit viel Freizeitwert zu führen. Hier kann man Burgen und Schlösser, Kunstschätze und andere Sehenswürdigkeiten, interessante Städte und freundliche Dörfer erleben, herausragende Gastronomie und moderne Weinbaubetriebe kennen lernen. Weinbau-Präsident Hohl: "Für eine optimale Vermarktung müssen sich auch Gemeinden, Gastronomie, Hotellerie und Veranstalter an der Weinstraße ständig mit Aktivitäten einbringen. Tourismuswege bringen wirtschaftliche Effekte für Regionen, Weinbaubetriebe, Gastronomie und den gesamten Freizeitmarkt".

Parallel wird auch der Name des 1996 eingeweihten "Radweges Schwäbische Weinstraße" angepasst und die Strecke neu beschildert. Weinstraße, Weinwanderweg und Wein-Radwanderweg sind so Orientierungshilfe und Anregung für unterschiedliche Ansprüche der Freizeitgesellschaft.

 

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Unterwegs zum Württemberger

Vom Taubertal bis zur Schwäbischen Alb reicht Deutschlands viertgrößtes Weinbaugebiet: das Weinland
Württemberg. In verschlungenen Tälern dieser landschaftlichen Vielfalt bringt eine einmalige Fülle an
Weinsorten hervor: Einzigartig ist bei den Roten der frische Trollinger, bei Kennern beliebt der samtige
Schwarzriesling, der kraftvolle Lemberger und der füllige Spätburgunder. Bei den Weißen geben Riesling,
Müller-Thurgau, Silvaner, Grauburgunder und Traminer den Ton an. Aber auch neuere Züchtungen aus
Württemberg wie Kerner, Dornfelder, Acolon und Cabernet-Kreuzungen wissen sich zu behaupten. Die
Trauben reifen auf hervorragenden, von der Sonne begünstigten Südlagen des Neckars und seiner Zuflüsse heran: süß und würzig, voller Frucht und Aroma - in den Kellern der "Wengerter" mit Verstand ausgebaut zu köstlichen Tropfen.

Die Württemberger Weinstraße von Weikersheim bis Metzingen - oder umgekehrt - die durch Hohenlohe mit Tauber, Jagst und Kocher, ins Weinsberger- und Sulmtal Tal, durch das Obere- Mittlere- und Untere-Neckartal führt, berührt dabei die Weinzentren Heilbronn und Stuttgart. Sie führt auch hinein in das Zabergäu und zum Stromberg sowie - gegenüber - ins Bottwar-, Murr- und Remstal.

Eine Region mit viel Freizeitwert und Erlebnismöglichkeiten, kulturellen Ereignissen und Baudenkmälern.
Maulbronn als UNESCO Weltkulturerbe ist da nur stellvertretend zu nennen. Weinland ist eben allemal auch Kulturland. Hier haben sich Dichter und Denker versammelt und wohl nicht selten bei einem guten Glas Württemberger Geistesgeschichte geschrieben.

Burgen und Schlösser, Kunstschätze und Sehenswürdigkeiten, Städte voller Kirchen, Türme, stattliche
Bürgerhäuser und geduckte Fachwerkbauten. Freundliche Dörfer, oft von Flüssen umschlungen, wie Eduard Mörike sie besungen hat, kann man hier kennen lernen.

Radwanderwege, Weinlehrpfade, Weinbaumuseen und die Vielfalt der Weinlandschaft führen uns zu
engagierten Weinerzeugern, die sich hier stolz "Wengerter" nennen lassen. Prädikatsweingüter gehören
ebenso dazu wie Öko-Weingärtner und bedeutende Winzergenossenschaften.

Wirthäuser mit ihren fantasievollen Auslegern laden am Wegesrand zum Verweilen. Freilichtspiele und
Erlebnisparks sorgen für Familienvergnügen und die Ufer der Flüsse und kleinere Seen für sommerliche
Badefreuden.

"Seliges Land! Kein Hügel in dir wächst ohne den Weinstock." So hat es Friedrich Hölderlin
empfunden und so gilt es für jedes Tal und jede Hügelkette im Bereich der Württemberger Weinstrasse.
In Lauffen am Neckar haben sie ihm dafür ein Denkmal erbaut. - Menschen mit Sinn für Kultur, Landschaft  und Wein können hier viele Wochenenden auf "Tour de Wein" unterwegs sein. Die Nebenflüsse des  Neckars sorgen für Orientierung und übersichtliche Gliederung der Region.

                                                                                                                                   Guido Rey
 

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