Presseinformation Moselland-Weinstrassen
 
 
 
 

 

 


                                                                                                                                              
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Ostern in Deutschlands ältester Stadt
Wenn zum Osterfest die Natur wieder aus dem Winterschlaf zum Leben erwacht, lohnt sich eine Reise nach Trier, Deutschlands ältester Stadt. Es locken die prächtigen Römerbauten, die unvergleichliche Atmosphäre auf den Plätzen der Altstadt und die blühende Vielfalt in den Parks und Grünanlagen. Bei einem Spaziergang durch die Trierer Weinberge erkennt man schon die fleißige Hand der Winzer, die ihre Rebstöcke als Grundlage für die nächsten leckeren Tröpfchen in Form gebracht haben. Eine vitalisierende Massage in einem der exquisiten Wellnessbereiche der Trierer Hotels vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit und man bekommt Appetit auf die moseltypischen Spezialitäten.
Als Arrangements ist dies zum Beispiel in einem Vier-Sterne-Hotel in Trier mit zwei Übernachtungen inklusive Frühstück, einem Osterspaziergang durch die Trierer Innenstadt mit anschließender Einkehr und Mittagsvesper in einer gemütlichen Weinstube, zwei Feiertagsmenüs und die Nutzung der großzügigen Saunalandschaft buchbar ab 172,50 EURO pro Person im Doppelzimmer.

Weitere Osterarrangements und Informationen sind anzufragen bei: Tourist-Information Trier Stadt & Land e. V.; An der Porta Nigra; 54290 Trier; Tel.: 0651-97808-16/-14; Fax: 0651-97808-69; Internet: www.trier.de/tourismus; E-Mail: hotel@tit.de

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Die Geschichte Trier´s auf der Zunge
Frische Kräuter und Gewürze wie Koriander, Weinraute, Minze, Thymian, Pfeffer kitzeln die Geschmacksnerven und entführen in attraktiven Kompositionen in die Gourmetküche der Römerzeit. Diese köstlichen Speisen nach Originalrezepten des Marcus Gavius Apicius krönen eine Reise in die römische Vergangenheit Deutschlands ältester Stadt. Er wurde um 25 v. Chr. geboren und war während der Regierungszeit des Kaisers Tiberius (14-37 n. Chr.) der berühmteste Koch und Feinschmecker des Römischen Reiches. Seine Gerichte schrieb er in mehreren Kochbüchern nieder. Das älteste Exemplar, das unter seinem Namen überliefert wurde, ist in deutschen Klöstern des 9. Jahrhunderts verfasst worden.
Im historischen Weinkeller des zentral gelegenen Restaurants Zum Domstein verwöhnt nun ein eigens ausgebildeter Koch die Trier-Besucher mit ausgewählten Speisen aus diesem Werk.
Die Tourist-Information Trier bietet ein dazu passendes Pauschalarrangement an. „Die Römer und der Wein“ enthält neben 2 Übernachtungen inklusive Frühstück, einem Stadtrundgang, einer kommentierten Weinprobe mit anschließend regionaltypischen Speisen aus der Winzerküche sowie als Höhepunkt ein römisches Mahl mit begleitenden Weinen. Pro Person ist dieses Angebot schon ab 154,- EURO buchbar.

Buchung sowie weitere Informationen:
Tourist-Information Trier, Tel.: 0651-97808-16, hotel@tit.de, www.trier.de/tourismus


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Entdecken und Genießen im Land des Rieslings
Neue Veranstaltungsreihe „Mosel WeinKulturZeit“

Wandern zwischen Reben und Felsen auf abenteuerlichen Klettersteigen, kochen wie die alten Römer in antiken Gemäuern und Wein genießen bei spannenden Literaturabenden in historischen Winzerhöfen – das bietet die neue Veranstaltungsreihe „Mosel WeinKulturZeit“, die erstmals im Mai 2009 stattfindet.
Das Projekt ist aus dem Wein&Gourmet Festival entstanden, das zehn Jahre lang – von 1999 bis 2008 - im Frühjahr Weine von Mosel, Saar und Ruwer mit kulinarischen Genüssen zu besonderen Veranstaltungen kombinierte. Da sich das Thema Wein&Gourmet inzwischen ganzjährig in vielen hervorragenden Restaurants im Moselland etabliert hat und im Festival zunehmend weinkulturelle Events den Schwerpunkt bildeten, tragen der Moselwein e.V. und die Mosellandtouristik GmbH dieser Entwicklung mit der Neuausrichtung Rechnung. Die neue Veranstaltungsreihe wurde auch vor dem Hintergrund der Dachmarke „MOSEL WeinKulturLand“ entwickelt, unter der sowohl Wein- als auch Tourismuswerbung der Region seit 2008 auftreten. Das aktive Erleben der 2000 Jahre alten, von Steillagenweinbergen geprägten Kulturlandschaft an Mosel, Saar und Ruwer und die unterhaltsame Verbindung von Wein und kulturellen Angeboten steht künftig im Mittelpunkt.

Mit einem Tag unter dem Motto „Wandern, wo der Wein wächst“ wird das Festival am Samstag, 2. Mai, eröffnet. Die offizielle Eröffnung findet rund um den „Römersteig“ an der Mittelmosel statt. Dieser Wanderweg von Trittenheim bis Piesport und Minheim führt nicht nur auf den Spuren der Winzer auf schmalen Pfaden und Treppchen zwischen Rieslingreben durch steile Hänge. Auf dieser Route begegnet der Wanderer fast auf Schritt und Tritt Zeugnissen der antiken Weinkultur an der Mosel. In Neumagen, dem ältesten Weinort Deutschlands und einstigem römischen Kastell, wartet auf die Weinwanderer das steinerne Weinschiff, Grabmal eines reichen Weinhändlers. Das nach antikem Vorbild gebaute hölzerne Weinschiff lädt zu Moselfahrten der anderen Art ein und setzt die Wanderer über ans andere Moselufer, wo es auf abenteuerlichen Pfaden durch die Steillage Piesporter Goldtröpfchen zur römischen Großkelter am einstigen römischen Moselhafen Porto Pigonto geht. Winzer und Gastronomen bieten unterwegs Kostproben und Stärkungen an, während Weinerlebnisbegleiter den Wanderern an verschiedenen Punkten interessante Informationen zu Weinbau, Geschichte, Geologie sowie Fauna und Flora geben.

Am Calmont-Klettersteig bei Bremm werden am 2. Mai geführte Weinwanderungen durch den steilsten Weinberg Europas geboten. Und in Erden geht das Wein-Aktiverlebnis durch den Magen: Während die Wanderlustigen auf dem neuen Kletterwanderweg das „Erdener Treppchen“ erklimmen, werden Hobby-Köche in der römischen Kelteranlage von einem erfahrenen Küchenchef in die Geheimnisse der antiken-römischen Küche eingeführt. Das römisch inspirierte Menü dürfen die Wanderer schließlich mit den Köchen bei Erdener Steillagen-Weinen genießen.

Das erste Mai-Wochenende bietet sich mit dem Wein-Wandertag am 2. Mai und dem Raderlebnistag „Happy Mosel“ am 3. Mai für ein aktives und erlebnisreiches Wochenende an der Mosel an. In den folgenden Wochen kommen Mosel-Besucher ebenfalls auf ihre Kosten:
Ob bei Wanderungen mit Winzern und Weinerlebnisbegleitern durch weltberühmte Steillagen wie „Wehlener Sonnenuhr“, einer biblischen Weinlagen-Führung mit Geistlichen und Winzern in Enkirch, kriminell guten Weinproben zu spannenden Romanen in Saarburg oder Steillagenfestivals im Ruwertal und in den schwindelerregenden Weinbergsterrassen von Winningen – die „Mosel WeinKulturZeit“ bietet die Möglichkeit, die einzigartige Landschaft und die charakteristischen Weine des Mosellandes auf originelle Weise hautnah zu entdecken und zu genießen.

Kostenlose Informationen zum Programm gibt es beim
Moselwein e.V., Gartenfeldstraße 12a, 54295 Trier, Telefon 0651/710280, Fax 0651/45443,
www.weinland-mosel.de

     
   +++ Basisinformation  
     
  Genussreisen auf den Routen der "Moselland-Weinstrassen"
Mosel-Weinstraße, Elbling-Route, Römische Weinstraße, Saar-Riesling-Straße

Egal aus welcher Richtung und auf welchen Wegen man die Täler von der Mosel, Saar und Ruwer durchstreift, die Weinberge beherrschen die Landschaft. Moselland ist Weinland, dies ist nicht zu übersehen. Die genannten drei Flüsse bilden neuerdings ein gemeinsames Weinanbaugebiet, das mit der Vielfalt seines Angebotes weltweit überraschen kann.
Die sechs Bereiche des neuen Anbaugebietes "Mosel" sind:
Burg Cochem / Bernkastel / Obermosel / Ruwertal / Moseltor / Saar

Die Obermosel räkelt sich durch ein weites Tal, das von Keuper und Muschelkalkschichten geprägt wird. Der Elbling liebt diese Voraussetzungen und das schon seit Jahrhunderten. Die Römer dürften die idealen Bedingungen zuerst erkannt haben. Sie legten den ersten Wingert -
so nennt man hier den Weinberg - an und begründeten damit eine Tradition über Jahrhunderte.

Bei Trier, wohl der ältesten Stadt Deutschlands, breitet sich das Tal gemächlich aus. Weiche Buntsandsteinschichten sind jetzt vorherrschend. Nach Schweich, bald hinter Trier, nahe dem Autobahnkreuz, schlängelt sich die Mosel gemächlich durch das Rheinische Schiefergebirge und trennt besänftigend Eifel und Hunsrück voneinander. So entstehen steile Hänge, die für
den Weinbau wegen des optimalen Winkels der Sonneneinstrahlung hervorragend zu nutzen sind. Schon beginnt die Mittelmosel. Ab Zell, hier spricht man bereits von der Untermosel,
legen die Winzer kunstvolle Weinterrassen - deshalb auch Terrassenmosel genannt - an. Schwindelerregende Steillagen fangen die Sonne ein. Die tiefen Wurzeln der Reben sammeln Mineralien, die den Weinen der Region - wie Kenner sagen - große Eleganz
und einen einzigartigen Geschmack geben. Der Riesling - auch heute unbestritten der König
der Weine - gehört hier im Moselland mit fast 60% Flächenanteil zu den besten der Welt.

Das milde Klima dieser traditionellen Weinbauregion ist nicht nur dem Weinbau höchst förderlich. Auch Urlauber haben erkannt, dass es sich hier "gut sein lässt" und die Moselaner wissen diesen Umstand mit einem vielfältigen Angebot zu fördern. Radfahrer und Wanderer - neuerdings auch Paddler - streichen entlang dem Moselufer durch romantische Dörfer und Weinberge. Wuchtige Burgen oder deren Ruinen, Kapellen, die sich aus der Landschaft erheben,  sind eine Entdeckung wert. Dazu historische Städtchen mit romantischem Fachwerk und Geschichte hinter jeder Moselschleife. Oft fällt der Blick des Wanderers auf seinen Wegen in halber Höhe auf scheinbar gemächlich auf dem funkelnden Band der Mosel dahin ziehende Frachtschiffe . Bilder, die Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen - Entschleunigung, die sich der Gast heute wünscht.

Die sprichwörtliche Gastfreundschaft, die man den Bewohnern der Weinlandschaften allgemein attestiert, ist bei den Moselanern besonders ausgeprägt und wartet darüber hinaus mit lukullischen Überraschungen auf. Die bodenständige Küche greift gerne auf Produkte
aus der Nähe zu - alles frisch, alles der Jahreszeit entsprechend.

So sind für den Individual-Urlauber die Moselland-Weinstraßen mit ihren Teilrouten eine wohl portionierte Einstiegshilfe, um kurz entschlossen ein paar Ferientage mit "Genussgarantie" in den hektischen Arbeitsalltag einzustreuen. Die Qual der Wahl bleibt ihm dabei nicht erspart. Zum Trost kann er ja wieder kommen.

Guido Rey     

 

 


 

 

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