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WeinStrasse Kraichgau - Stromberg |
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Paul Metzger geht –
Eppingen-OB Holaschke ist neuer Chef
15.01.2010
Führungswechsel in der Reise¬region
Kraichgau-Stromberg
Bretten/Kraichgau-Stromberg. Die „grenzüberschreitende“
Vision kam dem damaligen Oberbürgermeister von Bretten,
Paul Metzger, mit Blick auf den historischen
Zusammen¬schluss der Kraichgauer Ritterschaft 1492 –
rund 500 Jahre danach. Und er erzählte im Plenum des
Alten Rathauses dazu die Legende des Landes -
gleichzeitig eine Liebeserklärung an seine Heimat: Als
der Schöpfer auf das wunderschöne Gebiet zwischen Rhein
und Neckar, Oden¬wald und Schwarzwald sah, war er
zufrieden – es sollte ein echter „Sonnengau“ werden. Und
das Klima der Weinregion folgte denn auch dem göttlichen
Wunsch. Aber viele Einzelegoismen, Gebietsherrscher
alten und neuen Datums hatten etwas gegen die Einheit.
Also entstanden Kraichgau und Stromberg, Zabergäu und
Heuchelberg und andere. Doch Anfang der 1990er Jahre
habe man diese „Kirchtumpolitik“ mit der Gründung des
Kraichgau-Stromberg Tourismus (KST) mindestens
freizeitwirtschaftlich überwunden.
Und dies sei, so bestätigte Laudator Andreas Felchle
(Maulbronn), das Verdienst Paul Metzgers gewesen.
„Wir-Gefühl“ war denn auch das wichtigste Wort der
KST-Mitgliederversammlung an diesem Abend. Einhellig
akzeptierten die Bürgermeister und Leistungsträger der
Region den Haushalt 2010 mit dem großen Radwegeprojekt,
das dem Land der 1000 Hügel bis Juni etwa 30 gut
markierte Routen bescheren wird. Und genauso einstimmig
wurde der Vorschlag – per Akklamation – des
KST-Vorstandes angenommen, den Eppinger
Oberbürgermeister Klaus Holaschke zum neuen Vorsitzenden
zu wählen. Dieser, wie Metzger ein Kraichgauer
„Eigengewächs“, versprach, „vieles genauso gut und
einiges auch anders zu machen“ – den Erfolgsweg für die
Reiseregion aber fortzuführen.
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Mit dem Rad durch die deutsche Toskana
Weindorf-Hopping zwischen Rhein
und Neckar (17.06.2009)
Bretten / Kraichgau-Stromberg. Jetzt ist die Zeit der
Feste im Weinland zwischen Rhein und Neckar, das die
Liebhaber als „deutsche Toskana“ loben. Die Auswahl ist
groß zum Sommerbeginn: Kelterfest in Illingen,
Klosterfest im Hof der Welterbe-Abtei Maulbronn und
Drehorgel-Festival in der Barockstadt Bruchsal. Ein
Holzfällerfest gibt’s in Tripsdrill, in Zaberfeld wird
rund ums Backhaus mit ofenfrischem Zwiebelkuchen
gefeiert - und der „Wilde Fritz“ lädt zum Wengerterfest
ein ins Sieben-Sterne-Dorf nach Diefenbach…
Überall wo man im „Land der tausend Hügel“ feiert ist
stets Kultur und Kulinaria im Programm – natürlich
badischer und württembergischer Rebensaft immer
inbegriffen. Am besten erschließt sich die Weinregion
dem Besucher zu Fuß und auf dem Fahrrad.
Zum Beispiel kann man eine Tour buchen „durch
Streuobstwiesen und Weinberge zu Kunst und Historie“ –
echtes Weindorf-Hopping rund um den alten Flößerfluss
Enz: zwei Übernachtungen in Besigheim, Bönnigheim oder
Bietigheim-Bissingen, eine 3B-Trinkflasche mit Füllung
vor jeder Tour und ein Vesper-Paket für unterwegs ist im
Komplettpreis von 105 Euro pro Person im Doppelzimmer
enthalten. Anreise ist Freitag und am Sonntagmorgen wird
ein geführter Spaziergang durch die Bietigheimer
Fachwerk-Altstadt angeboten.
Es gibt ein gutes Dutzend Radtouren, die alle zu Festen
und Sehenswürdigkeiten führen. Auch Kombinationen mit
der Bahn sind möglich; der Reisekatalog gibt viele
Tipps, auch für Gruppentouren. Mehr Informationen zu
Reisen durch die „deutsche Toskana“ gibt es bei
Kraichgau-Stromberg Touris¬mus, D-75015 Bretten, Tel.
07252-96330, Fax 07252-963312, info@kraichgau-stromberg.com,
www.kraichgau-stromberg.com
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Weinstraße Kraichgau – Stromberg
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Eine Weinstraße durch die
Ferienlandschaft zwischen Rhein und Neckar wäre bestens
geeignet, die
touristische Infrastruktur dieser Landschaft
zu entwickeln und über regionale Grenzen bekannt zu machen.
Diese Erkenntnis
war bereits anfangs der 80er Jahre vorhanden. Trotzdem
bedurfte es erst noch des
Zusammenschlusses der
früher
selbständigen Fremdenverkehrsgemeinschaften Kraichgau und
Stromberg,
nunmehr mit Sitz in
Bretten, um 1995 dieses
erfolgreiche Projekt zu starten.
Trotz professioneller Werbemaßnahmen ist die Weinregion Kraichgau -
Stromberg bis heute eher ein Tipp
für Insider. Das könnte
sich jedoch schon bald ändern. Mit der als „Württemberger
Weinstraße“ neu
erstandene früheren „Schwäbischen
Weinstraße“ und der „Badischen-Weinstraße“, die 2004 ihr
50-jähriges
Jubiläum feiern konnte, ist Baden-Württemberg
das Weinstraßenland Nr. 1 in Deutschland.
Eingerahmt von den großen Autobahn-Trampelpfaden fliegt das
Weinland Kraichgau - Stromberg für
manchen Gast auf seiner
Fahrt in den bekannteren Odenwald oder den rührigen
Schwarzwald allzu schnell
und fast unbeachtet vorbei. Das
muss kein Nachteil bleiben. Für Karlsruher, Mannheimer,
Heilbronner und
Stuttgarter Wochenendausflügler ist der Kraichgau ohnedies ein seit Kindheit selbstverständliches
Erholungsgebiet zum Wandern, Radfahren und wohl fühlen.
Heute allseits erschlossen von günstigen
Regionalbahnen.
In kleinen Schritten hat sich diese Weinregion wo sich
Badischer und Württemberger Weinbau
freundschaftlich
begegnen – in Oberderdingen sind badische und
württembergische Anbauflächen vereint –
zu einem
Ferienland für Kurzurlauber und auch den Ferienaufenthalt
entwickelt. Zwar fehlen überragende
Highlights, die auf ihre
Umgebung abstrahlen, wenn auch das Weltkulturerbe Kloster
Maulbronn als solches
zu nennen
wäre. Die Summe der Sehenswürdigkeiten: Burgen, Schlösser,
traditionellen Feste – das Peter
und Paulfest in Bretten -
die Vielfalt der Weine und hervorragende Möglichkeiten für
Wanderer und Radfahrer ziehen immer mehr Gäste an.
Auch
wer gerne den Spuren berühmter - oder berüchtiger - Personen
der Zeitgeschichte folgt, wird im
Kraichgau fündig. Da wäre Philipp Melanchton, ein wichtiger
Mitstreiter Luthers, zu nennen. Ihm ist
am Marktplatz in Bretten eine imposante Gedenkstätte gewidmet. Im
Gegensatz dazu steht der Alchimist,
Arzt und Magier Dr. Johannes Faustus, der durch sein undurchsichtiges
Wirken Wolfgang von Goethe
inspirierte. - Sein Pseudonym "Biedermeier" gab der volkstümliche
Schulmeister aus Flehingen einer ganzen Epoche der Sehnsucht nach Behaglichkeit und Glück im häuslichen Winkel.
Jost Fritz, der Untergrombacher, hingegen war ein streitbarer Anführer des badischen Bauernaufstandes,
"Bundschuh" genannt. Er wurde dafür öffentlich hingerichtet. Friedrich Hecker aus Eichtersheim und
Franz Sigel aus Sinsheim waren die bekanntesten Anführer des Volksaufstandes von 1848/49, der "Badischen
Revolution".
Schier unerschöpflich ist die Vielfalt der Reben, weil auch
die Böden so sind, unterschiedlich oft von Ort zu
Ort. Hinzu
kommt das Können der Winzer und ihre wohlbedachte Kellerwirtschaft. Im
westlichen Teil, dem
Kraichgau, dominieren Weißweine. Ein vorzüglicher Müller-Thurgau (Kreuzung von Riesling und
Gutedeltrauben) sowie Riesling und Ruländer. Im östlichen Teil, dem
Stromberg gedeihen u.a. die
Württemberger Rotwein-Spezialitäten Lemberger,
Trollinger
und Spätburgunder. Am liebsten würden die
Wengerter – so
nennen sich hier die Winzer - die Württemberger
Weine selbst trinken, sagt
man, weil sie gar so
gut sind. Gute Gelegenheiten, einen Querschnitt aller Weine
kennen zu lernen bieten
dem interessierten Gast vielerorts Weinproben und
große, überregionalen Weinfeste. In
Wiesloch findet das
große Weinfest immer am letzten Aug.-WoE.
statt. In
Weingarten am 2. Sept.-WoE.
Das bekannte Kurpfälzer Weinfest
wechselt von Weinort zu Weinort und findet immer am Ort der
für ein Jahr gekrönten Weinkönigin statt.
Die Weinstraße Kraichgau – Stromberg verbindet im
Jubiläumsjahr (2005) auf einer Gesamtlänge von ca. 355 km
insgesamt
47 Wein- und Ferienorte. Für den Individualtouristen sind
neben der Haupt-Route fünf weitere
thematisch gegliederte Routen
angeboten. Das Angebot richtet sich neben
Individualtouristen die sich an
eigenen Entdeckungen freuen
auch an geführte Gruppen. Sie lernen versteckte private
Weingüter,
Landgasthäuser und Besenwirtschaften
kennen. Veranstaltungen wie die sommerlichen
Serenadenkonzerte auf der Ravensburg und Festivals in
Bruchsal gehören zu jeder Jahreszeit dazu.
Auch der Spargel spielt für den Kraichgau eine bedeutsame
Rolle. In direkter Nachbarschaft der „Badischen
Spargelstraße“ und weil der größte Spargelmarkt Europas in
Bruchsal sozusagen vor der Tür ist, beginnt die
Reisesaison
für die Weinstraße Kraichgau - Stromberg spätestens im März und
endet nach dem 24. Juni –
dem Ende der Spargelzeit – noch
lange nicht.
Guido Rey
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Weitere Informationen:
Kraichgau - Stromberg
Tourismus e.V.,
Melanchtonstraße 32, 75015 Bretten, TEL 07252-96 33-0
FAX 07252- 9633-12 |
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www.kraichgau-stromberg.com eMail:
info@kraichgau-stromberg.com |
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