10
 Jahre
 
1995
 2005
 
Presseinformation WeinStrasse Kraichgau - Stromberg    
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


                                                                                                                                      
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Paul Metzger geht –
Eppingen-OB Holaschke ist neuer Chef                        15.01.2010
Führungswechsel in der Reise¬region Kraichgau-Stromberg
Bretten/Kraichgau-Stromberg. Die „grenzüberschreitende“ Vision kam dem damaligen Oberbürgermeister von Bretten, Paul Metzger, mit Blick auf den historischen Zusammen¬schluss der Kraichgauer Ritterschaft 1492 – rund 500 Jahre danach. Und er erzählte im Plenum des Alten Rathauses dazu die Legende des Landes - gleichzeitig eine Liebeserklärung an seine Heimat: Als der Schöpfer auf das wunderschöne Gebiet zwischen Rhein und Neckar, Oden¬wald und Schwarzwald sah, war er zufrieden – es sollte ein echter „Sonnengau“ werden. Und das Klima der Weinregion folgte denn auch dem göttlichen Wunsch. Aber viele Einzelegoismen, Gebietsherrscher alten und neuen Datums hatten etwas gegen die Einheit. Also entstanden Kraichgau und Stromberg, Zabergäu und Heuchelberg und andere. Doch Anfang der 1990er Jahre habe man diese „Kirchtumpolitik“ mit der Gründung des Kraichgau-Stromberg Tourismus (KST) mindestens freizeitwirtschaftlich überwunden.
Und dies sei, so bestätigte Laudator Andreas Felchle (Maulbronn), das Verdienst Paul Metzgers gewesen.
„Wir-Gefühl“ war denn auch das wichtigste Wort der KST-Mitgliederversammlung an diesem Abend. Einhellig akzeptierten die Bürgermeister und Leistungsträger der Region den Haushalt 2010 mit dem großen Radwegeprojekt, das dem Land der 1000 Hügel bis Juni etwa 30 gut markierte Routen bescheren wird. Und genauso einstimmig wurde der Vorschlag – per Akklamation – des KST-Vorstandes angenommen, den Eppinger Oberbürgermeister Klaus Holaschke zum neuen Vorsitzenden zu wählen. Dieser, wie Metzger ein Kraichgauer „Eigengewächs“, versprach, „vieles genauso gut und einiges auch anders zu machen“ – den Erfolgsweg für die Reiseregion aber fortzuführen.

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Mit dem Rad durch die deutsche Toskana
Weindorf-Hopping zwischen Rhein und Neckar (17.06.2009)
Bretten / Kraichgau-Stromberg. Jetzt ist die Zeit der Feste im Weinland zwischen Rhein und Neckar, das die Liebhaber als „deutsche Toskana“ loben. Die Auswahl ist groß zum Sommerbeginn: Kelterfest in Illingen, Klosterfest im Hof der Welterbe-Abtei Maulbronn und Drehorgel-Festival in der Barockstadt Bruchsal. Ein Holzfällerfest gibt’s in Tripsdrill, in Zaberfeld wird rund ums Backhaus mit ofenfrischem Zwiebelkuchen gefeiert - und der „Wilde Fritz“ lädt zum Wengerterfest ein ins Sieben-Sterne-Dorf nach Diefenbach…
Überall wo man im „Land der tausend Hügel“ feiert ist stets Kultur und Kulinaria im Programm – natürlich badischer und württembergischer Rebensaft immer inbegriffen. Am besten erschließt sich die Weinregion dem Besucher zu Fuß und auf dem Fahrrad.
Zum Beispiel kann man eine Tour buchen „durch Streuobstwiesen und Weinberge zu Kunst und Historie“ – echtes Weindorf-Hopping rund um den alten Flößerfluss Enz: zwei Übernachtungen in Besigheim, Bönnigheim oder Bietigheim-Bissingen, eine 3B-Trinkflasche mit Füllung vor jeder Tour und ein Vesper-Paket für unterwegs ist im Komplettpreis von 105 Euro pro Person im Doppelzimmer enthalten. Anreise ist Freitag und am Sonntagmorgen wird ein geführter Spaziergang durch die Bietigheimer Fachwerk-Altstadt angeboten.
Es gibt ein gutes Dutzend Radtouren, die alle zu Festen und Sehenswürdigkeiten führen. Auch Kombinationen mit der Bahn sind möglich; der Reisekatalog gibt viele Tipps, auch für Gruppentouren. Mehr Informationen zu Reisen durch die „deutsche Toskana“ gibt es bei

Kraichgau-Stromberg Touris¬mus, D-75015 Bretten, Tel. 07252-96330, Fax 07252-963312, info@kraichgau-stromberg.com, www.kraichgau-stromberg.com

     
  + + +  Basisinformation  

  

   Weinstraße Kraichgau – Stromberg

 

Eine Weinstraße durch die Ferienlandschaft zwischen Rhein und Neckar wäre bestens geeignet, die
touristische Infrastruktur dieser Landschaft zu entwickeln und über regionale Grenzen bekannt zu machen.
Diese Erkenntnis  war bereits anfangs der 80er Jahre vorhanden. Trotzdem bedurfte es erst noch des
Zusammenschlusses der  früher selbständigen Fremdenverkehrsgemeinschaften Kraichgau und Stromberg,
nunmehr mit Sitz in  Bretten, um 1995 dieses erfolgreiche Projekt zu starten.

Trotz professioneller Werbemaßnahmen ist die Weinregion Kraichgau - Stromberg bis heute eher ein Tipp
für  Insider. Das könnte sich jedoch schon bald ändern. Mit der als „Württemberger Weinstraße“ neu
erstandene früheren „Schwäbischen Weinstraße“ und der „Badischen-Weinstraße“, die 2004 ihr 50-jähriges
Jubiläum feiern konnte, ist Baden-Württemberg das Weinstraßenland Nr. 1 in Deutschland.

Eingerahmt von den großen Autobahn-Trampelpfaden fliegt das Weinland Kraichgau - Stromberg für
manchen Gast auf seiner Fahrt in den bekannteren Odenwald oder den rührigen Schwarzwald allzu schnell
und fast unbeachtet vorbei. Das muss kein Nachteil bleiben. Für Karlsruher, Mannheimer, Heilbronner und
Stuttgarter Wochenendausflügler ist der Kraichgau ohnedies ein seit Kindheit selbstverständliches
Erholungsgebiet zum Wandern, Radfahren und wohl fühlen. Heute allseits erschlossen von günstigen
Regionalbahnen.

In kleinen Schritten hat sich diese Weinregion wo sich Badischer und Württemberger Weinbau
freundschaftlich begegnen – in Oberderdingen sind badische und württembergische Anbauflächen vereint –
zu einem Ferienland für Kurzurlauber und auch den Ferienaufenthalt entwickelt. Zwar fehlen überragende
Highlights, die auf ihre Umgebung abstrahlen, wenn auch das Weltkulturerbe Kloster Maulbronn als solches
zu nennen wäre. Die Summe der Sehenswürdigkeiten: Burgen, Schlösser, traditionellen Feste – das Peter
und Paulfest in Bretten - die Vielfalt der Weine und hervorragende Möglichkeiten für Wanderer und Radfahrer ziehen immer mehr Gäste an.

Auch wer gerne den Spuren berühmter - oder berüchtiger - Personen der Zeitgeschichte folgt, wird im
Kraichgau fündig. Da wäre Philipp Melanchton, ein wichtiger Mitstreiter Luthers, zu nennen. Ihm ist
am  Marktplatz in Bretten eine imposante Gedenkstätte gewidmet. Im Gegensatz dazu steht der Alchimist,
Arzt und Magier Dr. Johannes Faustus, der durch sein undurchsichtiges Wirken Wolfgang von Goethe
inspirierte. - Sein Pseudonym "Biedermeier" gab der volkstümliche Schulmeister aus Flehingen einer ganzen Epoche der Sehnsucht nach Behaglichkeit und Glück im häuslichen Winkel. Jost Fritz, der Untergrombacher, hingegen war ein streitbarer Anführer des badischen Bauernaufstandes, "Bundschuh" genannt. Er wurde dafür öffentlich hingerichtet. Friedrich  Hecker aus Eichtersheim und Franz Sigel aus Sinsheim waren die bekanntesten Anführer des Volksaufstandes von 1848/49, der "Badischen Revolution".

Schier unerschöpflich ist die Vielfalt der Reben, weil auch die Böden so sind, unterschiedlich oft von Ort zu
Ort. Hinzu kommt das Können der Winzer und ihre wohlbedachte Kellerwirtschaft. Im westlichen Teil, dem
Kraichgau, dominieren Weißweine. Ein vorzüglicher Müller-Thurgau (Kreuzung von Riesling und
Gutedeltrauben) sowie Riesling und Ruländer. Im östlichen Teil, dem Stromberg gedeihen u.a. die
Württemberger  Rotwein-Spezialitäten Lemberger,  Trollinger und Spätburgunder. Am liebsten würden die
Wengerter – so nennen sich hier die Winzer - die Württemberger Weine selbst trinken, sagt
man, weil sie gar so gut sind. Gute Gelegenheiten, einen Querschnitt aller Weine kennen zu lernen bieten
dem interessierten Gast vielerorts Weinproben und große, überregionalen Weinfeste. In
Wiesloch findet das große Weinfest immer am letzten Aug.-WoE.  statt. In Weingarten am 2. Sept.-WoE.
Das bekannte Kurpfälzer Weinfest wechselt von Weinort zu Weinort und findet immer am Ort der für ein Jahr gekrönten Weinkönigin statt.


Die Weinstraße Kraichgau – Stromberg verbindet im Jubiläumsjahr (2005) auf einer Gesamtlänge von ca. 355 km insgesamt 47 Wein- und Ferienorte. Für den Individualtouristen sind neben der Haupt-Route fünf weitere thematisch gegliederte Routen angeboten. Das Angebot richtet sich neben Individualtouristen die sich an eigenen Entdeckungen freuen auch an geführte Gruppen. Sie lernen versteckte private Weingüter, Landgasthäuser und Besenwirtschaften kennen. Veranstaltungen wie die sommerlichen Serenadenkonzerte auf der Ravensburg und Festivals in Bruchsal gehören zu jeder Jahreszeit dazu.


Auch der Spargel spielt für den Kraichgau eine bedeutsame Rolle. In direkter Nachbarschaft der „Badischen
Spargelstraße“ und weil der größte Spargelmarkt Europas in Bruchsal sozusagen vor der Tür ist, beginnt die
Reisesaison für die Weinstraße Kraichgau - Stromberg spätestens im März und endet nach dem 24. Juni –
dem Ende der Spargelzeit – noch lange nicht.
 
                                                                                                                                       Guido Rey
 


 
 

 
Weitere Informationen:
Kraichgau - Stromberg Tourismus e.V.,
Melanchtonstraße 32, 75015 Bretten, TEL 07252-96 33-0   FAX 07252- 9633-12
www.kraichgau-stromberg.com  eMail: info@kraichgau-stromberg.com  
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