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liegt zwischen 470.000 und 560.000 Hektoliter
Mostertrag, bei einem durchschnittlichen
Hektarertrag von 88,5 hl (1990 - 1996).
Das sind nur
6% des Ertrages aller 13 deutschen
Weinanbaugebiete.
Frankenwein wird, das ist eine Weltanschauung,
im Bocksbeutel (43%)
abgefüllt. In den bauchig runden,
abgeplatteten Flaschen dürfen nur Qualitäts- und
Prädikatsweine aus Franken, dem badischen
Tauber- und Schüpfergrund
und aus dem Rebland im
Badischen abgefüllt werden.
Der Ursprung des Bocksbeutels liegt in einer
Maßnahme der Qualitätssteuerung. Im Jahr 1718
wurde der Wein von der Lage “Würzburger Stein”
in Bocksbeuteln abgefüllt, die mit dem
Stadtsiegel versehen waren, als Garantie für
Echtheit und vollen Genuss.
Das fränkische Weinbaugebiet ist geprägt von
harten Wintern und trockenen Sommermonaten sowie
Frostgefahr im Herbst, Winter und Frühjahr.
sonnenwarme Herbsttage mit Morgennebel bewirken
hohe Zuckerbildung in den Trauben, die auch
sonnenärmere Sommer ausgleichen.
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Häcker und Ihre Weine -
„Häcker“ heißen in Franken die Winzer. (Der Name kommt vom Hacken, dem Lockern des
Bodens)
Das nicht nur landschaftlich sondern auch
kulturgeschichtlich interessante Frankenland
zeigt den Reiz seiner Vielgestaltigkeit auch im
bunten Strauß
seiner Weine.
Die lieblichen Sorten Silvaner und
Müller-Thurgau, machen zusammen fast
zwei Drittel der fränkischen Weinernte aus. Es
sind also nicht nur die edelsten Weißweinreben -
nur etwa 4 - 5 % Riesling - die sich hier
halten, wohl
aber die süffigsten und leckersten, denen der
vielgestaltige Trias-Boden
jene jugendliche Frische, männliche Herbe und
Fruchtigkeit mitgibt.
Die Eigenheit der Bocksbeutelflasche verspricht:
der Inhalt ist ein kerniges, erdhaftes
Individuum. Ein Wein, dessen Spät-
und Auslesen man ohne Skrupel, auch wenn sie
„nur“ von der Silvaner-Rebe stammen, zu den
deutschen Spitzenkreszenzen zählen darf.
Silvaner: in Franken ein vollmundiger, oft
fruchtiger, meist lieblicher Wein
ohne das attraktive Bukett des Riesling, wenn
nicht gerade Spät- oder
Auslese eines guten Jahrganges. - Sehr
vielfältig ausfallend, je nach Muschelkalk-,
Sandstein- oder Keuperboden.
Fränkische Rotweine sind außerhalb wenig
bekannt. In glücklichen Jahren erreichen sie
durchaus die Klasse der besten Ahr-Burgunder.
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Rebsorten
in
Franken*
Gesamt:
6.040 ha |
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93,2%
Weißweinreben
Flächenanteile: %
| Müller-Thurgau |
43,4 |
| Silvaner |
20,5 |
| Bacchus |
11,1 |
| Kerner |
6,1 |
| Riesling |
4,1 |
| Bl. Spätburg. |
2,7 |
| Scheurebe |
2,5 |
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6,8%
Rotweinreben
Flächenanteile % |
Blauer
Spätburgunder
Domina
Schwarzriesling
Blauer
Portugieser |
2,7
1,6
1,1
1,0 |
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* Angaben 2007 - 2008
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