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Messe Offenburg-Ortenau, Baden-Arena
125. Jubiläum der Badischen Weinmesse
09-12-2011
Weihnachts-Special-Preise bis
zum 23. Dezember
Offenburg etabliert sich stärker denn je
als Zentrum des badischen Weins. Die „Badische Weinmesse“ feiert am
5. und 6. Mai 2012 ihr 125. Jubiläum. Hervorgegangen aus dem Offenburger
Weinmarkt von 1872 hat die Messe Offenburg mit der 125. Durchführung der
„Badischen Weinmesse“ das größte Schaufenster badischer Weine, Sekte und
Edelbrände geschaffen. Internationale Spezialitäten und Accessoires
bereichern die Genussmesse. Im vierten Jahr wird eine Gastregion ihre
Produkte präsentieren, 2012 ist es Südtirol.
„Der
besondere Weihnachts-Special-Preis von 10 Euro statt 15 Euro an der
Tageskasse hat im vergangenen Jahr viele Fans der Badischen Weinmesse zu
Geschenken inspiriert“, erzählt Projektleiterin Inna Oster. Deshalb gibt es
diesen Vorteilspreis auch in diesem Jahr bis zum 23. Dezember bei allen
Vorverkaufsstellen und bei der Messe und online unter
www.badische-weinmesse.de.
Abendliche Highlight der badischen Weinmesse sind die Menus Oenologiques,
die mit Sterneküche und kreativer Weinauswahl überregional bekannt sind. Und
was Sie immer schon einmal wissen wollten, beispielsweise warum
ein Spätburgunder aus Tauberfranken anders schmeckt als ein Kaiserstühler,
was Baden und Südtirol gemeinsam haben, oder welches Fischgericht einem
Rotwein gerecht wird – darüber geben Experten in den Weinseminaren Auskunft.
Natalie Lumpp, Deutschland führende Sommelière, Peter Wohlfarth
Geschäftsführer des Badischen Weinbauverbands, Gerhard Volk vom Forum
Culinaire – sie geben Weinwissen weiter.
Der
Weinjahrgang 2011 verspricht höchste Qualitäten, traditionell auf der
Badischen Weinmesse im Mai vollständig ausgebaut, auf Flaschen gezogen und
zur Verkostung bereit.
Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.badische-weinmesse.de.
Eintrittskarten zum Weihnachts-
Special-Preis gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Eintrittskarten, Seminare und Menus Oenologiques können direkt bei der Messe
oder online gebucht werden.
Pressekontakt: Katharina Burgmaier
fon +49 (0) 781 – 9226-38
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Weingut Jasmin
Kiefer bester Rotweinbetrieb
15.09.2011
TOP TEN
Spätburgunder Rotwein rückt den Jahrgang 2009 auf besondere Weise in den
Mittelpunkt
Der beste Rotwein-Betrieb ist
das Weingut Jasmin Kiefer, vormals in Ortenberg und seit kurzem in
Gengenbach beheimatet. Im TOP TEN Wettbewerb Spätburgunder Rotwein des
Weinparadies Ortenau e.V. folgen auf Platz zwei das Weinhaus Siegbert
Bimmerle, Renchen-Erlach und auf Platz drei die Winzergenossenschaft
Rammersweier. Die drei besten trockenen Weine kommen aus der Affentaler
Winzergenossenschaft Bühl, der Zeller Abtsberg Winzer eG und der Oberkircher
Winzer eG. Es sind alle drei Weine aus dem Jahrgang 2009, und alle im
Barrique ausgebaut.
Bad Peterstal-Griesbach. Vierzehn
Weingüter, zehn Winzergenossenschaften und eine Weinkellerei hatten eine
Auswahl ihrer besten Spätburgunder Rotweine aus den zurückliegenden drei
Jahrgängen angestellt. Die Liste der insgesamt 85 Weine war allerdings
dominiert durch den Jahrgang 2009. „Die Winzer haben das Top-Segment für den
Wettbewerb aufgespart“, betonte Hubert Zöllin vom Badischen Weinbauverband,
unter dessen Leitung die Verkostung zum Wettbewerb gestanden hat. Auffallend
wenige Weine entstammten dem Jahrgang 2010. Dieser hat erst ein Jahr
Fassreife hinter sich und werde sicher im nächsten Jahr im Wettbewerb
stehen.
Im
Rahmen des Gala-Diners im Hotel Dollenberg wurden auch die drei besten
trockenen Spätburgunder Rotweine aus der Ortenau gefeiert. Es ist dies auf
Platz eins ein 2009 Affentaler Spätburgunder Rotwein Auslese trocken,
Barrique-Ausbau. Auf dem zweiten Platz landete der 2009 Zeller Abtsberg
Spätburgunder Rotwein Spätlese trocken, ebenfalls Barrique-Ausbau. Und den
dritten Platz belegt die Oberkircher Winzer eG mit dem 2009 Spätburgunder
Rotwein QbA trocken, Collection Royal, Barrique Ausbau. Dass alle Weine im
Holzfass gereift sind, führt Hubert Zöllin auch auf den sehr kräftigen
Jahrgang 2009 zurück. „Der verträgt das Holz sehr gut, hat fast danach
geschrieen. Der Gerbstoff gibt den Weinen das Rückgrat und lässt sie
schlanker wirken.“
Die Verprobung der Weine sei wie immer sehr
stimmig abgelaufen. Freude zeigte Zöllin über die Tatsache, dass
Weinbaubetriebe aus der gesamten Ortenau, von Gernsbach im Murgtal bis
Gengenbach im Kinzigtal, beteiligt waren. Und in den TOP TEN landete auch
aus fast allen Tälern ein Betrieb. „Das hat mir sehr gut gefallen. So sind
alle Wein-Stile vertreten. Denn diese sind sehr unterschiedlich und durch
die örtlichen Gegebenheiten von Böden und Kleinklima bestimmt.“ Sehr gut war
die Qualität der angestellten Weine. Und jene Spätburgunder Rotweine, die
nach der Hälfte weiter im Wettbewerb standen, „lagen alle sehr dicht
beieinander“, unterstrich Zöllin.
In den TOP TEN Wettbewerb dürfen nur Weine
gegeben werden, die bei vorherigen Wettbewerben nicht angestellt worden
sind. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob der Betrieb in den TOP TEN
gelandet war oder nicht. Betriebe über 20 Hektar müssen vier Weine
anstellen, kleinere Betriebe immerhin drei Weine, damit sich die Jury einen
Gesamteindruck verschaffen kann. „Es ist nicht so einfach, bei den TOP TEN
mitmachen und punkten zu können“, betont die Leiterin Weintourismus, Gunia
Wassmer. Der Ansporn in den TOP TEN zu landen, ist weiterhin sehr groß, denn
daraus generieren sich auch gezielt Kunden für die Ortenauer
Weinbaubetriebe. Die Jury hatte sich ausschließlich aus Mitgliedern
außerhalb der Ortenau zusammengesetzt. Sie rekrutiert sich stets aus
Mitgliedern der Winzer- oder Kellermeister-Szene, Fachberatern, Sommeliers
und Fachpresse. Der Jury gehörten an: Dr. Volker Jörger, staatliches
Weinbauinstitut; Jürgen Jehle, Kellermeister Weingut Heger; Steffen Renz,
Weinbauberater südlicher Breisgau/Kaiserstuhl; Markus Büchin, Kellermeister
der Winzergenossenschaft Haltingen; Henning Seibert, Geschäftsführer
Fachverlag Dr. Fraund GmbH, Mainz und Richard Kerber, Sommelier aus Staufen.
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Sie freuen sich über die besten
trockenen Spätburgunder Rotweine der Ortenau.
v.l. Badische Weinprinzessin Corinna Trescher, Jochen Basler,
Geschäftsführer der Zeller Abtsberg Winzer eG, Medard Jung,
Kellermeister bei der Affentaler Winzergenossenschaft Bühl und
Kellermeister Martin Bäuerle, Oberkircher Winzer eG. |
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Das Weinparadies Ortenau zeichnete am
vergangenen Mittwoch im Hotel Dollenberg in Bad Peterstal-Griesbach die
besten Spätburgunder Rotwein TOP TEN Betriebe der Ortenau sowie die drei
besten trockenen Rotweine aus.
V.l. Dr. Johannes Himmelsbach (Durbacher Winzergenossenschaft), Badische
Weinprinzessin Corinna Trescher, Franz-Josef Kiefer vom Sieger-Weingut
Jasmin Kiefer, Dr. Ralf Schä-fer, Sabine Graf (Zweite Kellermeisterin
Alde Gott Winzer eG), Renate Kiefer, Jochen Basler (Zeller Abtsberg
Winzer eG), Hotelier-Paar Schmiederer, dahinter Kellermeister Martin
Bäuerle (Oberkircher Winzer eG) und Kellermeister Marco Köninger
(Winzerkeller Hex vom Dasenstein), Kellermeister Thomas Hirt (Weinhaus
Siegbert Bimmerle), Kellermeister Medard Jung (Affentaler
Winzergenossenschaft), Kellermeister Thomas Maier und Georg Lehmann
(Winzergenossenschaft Rammersweier). |
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Kontakt:
Weinparadies Ortenau e.V.
Gunia Wassmer,
Fon: 07805 - 916 7051 Fax:
07805 - 915 261
wassmer@weinparadies-ortenau.de
www.weinparadies-ortenau.de |
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Die
Gästeschar feierte mit einem Gala Menü die Siegerbetriebe und Siegerweine
der TOP TEN Spätburgunder Rotwein. Begleitend zu feinsten Speisen aus der
Sterneküche von Martin Herrmann konnten die Weine der Gewinner probiert
werden. Für den Bestplatzierten gab es wieder den begehrten
Dollenberg-Pokal, der von Hotelier Meinrad Schmiederer zu jedem Wettbewerb
gestiftet und überreicht wird. Die Badische Weinprinzessin Corinna Trescher
aus dem Markgräflerland hatte zuvor zusammen mit den
Weinparadies-Vorstandsmitgliedern Dr. Johannes Himmelsbach und Dr. Ralf
Schäfer die Urkunden überreicht.
Weine beim Ortenauer Weinfest
Die Weine der besten Rotwein-Betriebe der
Ortenau können demnächst auch im Rahmen des Ortenauer Weinfests in Offenburg
verkostet werden. An zwei Tagen, 23. und 24. September, gibt es erstmals im
Vinzentiusgarten den „Weinparadies-Garten“. Alle beim Ortenauer Weinfest
beteiligten Weinbaubetriebe sind dort mit einem Wein vertreten. So gilt es
über 20 Weine zu verproben. Der Club Culinaris begleitet die Weinfreunde mit
feinen Snacks auf ihrem Spaziergang im Weinparadies-Garten. Außerdem sind
vier moderierte Weinproben terminiert. Freitags und samstags jeweils um 19
und 21 Uhr werden der ehemalige Präsident des Badischen Weinbauverbands,
Gerhard Hurst und die ehemalige Deutsche Weinprinzessin, Andrea Köninger die
Weine vorstellen.
Reservierungen sind bei der Stadt Offenburg,
Telefon 0781 822273 erforderlich oder unter E-Mail stadtmarketing@offenburg.de
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Kulinarische Weinwanderungen
31.08.2011
Vierteleschlotzer auf Wanderschaft
Am Schwarzwaldrand wachsen die edelsten Weine Badens. Mehr als 12.500 ha der
knapp 15.400 ha großen Weinanbaufläche Badens bilden am Fuß des
Mittelgebirges quasi den „Wein-Schwarzwald“. Mit seinen Weinbergen und
Weindörfern ist er das Lieblingsziel von „Vierteleschlotzern“. So nennen die
Badener jene, die einen guten Wein zu schätzen wissen – und es nicht
unbedingt beim Viertelliter bewenden lassen.
- Wie gut Wandern und Wein zusammen passen, lässt sich gut bei „Kulinarischen
Weinwanderungen“ entdecken.
Infos unter www.wein-schwarzwald.info
Die Offenburger Weinbaubetriebe laden am 4. September zum Weinwandertag rund
um Offenburg ein. An fünf Stationen werden in den Rebbergen unterhalb der
Jugendherberge Schloss Ortenberg Weine und Speisen aus der badischen Küche
angeboten. Mit dem Weinwandertag-Pass für 7 Euro gibt es an jeder der fünf
Stationen jeweils einen Wein nach Wahl gratis.
Info-Tel. 0781.822000,
www.offenburg.de
Bei einer Weinwanderung in Oberkirch wandern am 25. September gut 2000
Genusssüchtige von der „Höll ins Paradies“. So heißen hier die Lagen – und
die Richtung sollte man beibehalten. Der Weinwanderpass als Eintritt in die
Höll kostet zehn Euro. Die Weinwanderer bekommen dabei an sieben
Schlemmerstationen je ein Glas Wein, Sekt oder Digestif zu kosten. Dazu
passend werden kulinarische Köstlichkeiten angeboten. Das zweite Glas an den
Ständen und das Essen sind extra zu bezahlen.
Infos dazu: Tel. 07802.706685, www.tourismus-oberkirch.de
In der „Rotweingemeinde“ Kappelrodeck lädt die Trachten- und Volkstanzgruppe
im Rahmen der „Winzerkirwi“ am 25. September zu einer Weinwanderung ein. Auf
der etwa 5,5 km langen Rundwanderung durch die herbstlich gefärbten
Weinberge werden an verschiedene Stationen Weine des Winzerkellers und
kulinarische Genüsse angeboten. Infos Tel. 07842.98520,
www.weinwanderung-kappelrodeck.de
Zum ersten Mal lädt die Winzergenossenschaft Britzingen im Markgräflerland
am 11. September zu einer Weinwanderung ein. Der etwa fünf Kilometer lange
Rundweg führt an sechs „Verkostungsstationen“ vorbei. Im Teilnehmerpreis von
39 Euro sind alle Speisen, Sekt, Wein, Digestif, Kaffee und Mineralwasser
enthalten.
Voranmeldung erforderlich unter Tel. 07631.17710,
www.britzinger-wein.de
Eine „Weinkulinarische Sternwanderung“ startet am 3. Oktober an fünf Orten
rund um den Tuniberg, den kleinen Nachbarn des Kaiserstuhls westlich von
Freiburg. Die Strecken sind zwischen fünf und neun Kilometer lang. Im
„Genusspass“ für 33 Euro sind eine Weinprobe im Rebberg, Vesperpaket,
badisches Abendessen und der Rücktransfer mit dem Traktor zum Ausgangspunkt
der Wanderung enthalten.
Eine Anmeldung ist erforderlich: Tel. 07664.1396, www.tuniberg-wein.de
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Wanderwege durch Weinberge
31.08.2011
Von „Wiiwegli“ und Weinpfaden
Vielen gilt der Schwarzwald als „schönste Genießer-Ecke Deutschlands“, kaum
irgendwo ist das jedoch so offenkundig wie auf den Weinwanderwegen am
Westrand des Mittelgebirges. Die stolzen Reihen der Reben, das bunte
Herbstlaub, das milde Klima – bei Weinwanderungen erleben Genießer den
Schwarzwald besonders intensiv.
Weil die Wege nicht nur durch Weinberge und Weindörfer, sondern auch immer
wieder durch schattige Wälder führen, lässt sich auch die Herbstsonne
intensiv genießen. Am Westrand des Schwarzwaldes bieten sich zwei Wege
besonders an für mehrtägige herbstliche Genusswanderungen: der „Ortenauer
Weinpfad“ und das „Markgräfler Wiiwegli“. Die Schwarzwald Tourismus GmbH
bietet für beide mehrtägige Pauschalen „Wandern ohne Gepäck“ an. Infos dazu
unter www.schwarzwald-tourismus.info
Ortenauer Weinpfad: Von Weinbergen auf Schwarzwaldhöhen
Zwischen Weinbergen thronen Burgen, Schlösser und Kapellen, kleine
Winzerorte mit malerischen Fachwerkhäusern reihen sich wie Perlen
aneinander: Der 120 Kilometer lange Ortenauer Weinpfad beginnt in Gernsbach
im Murgtal und führt über Baden-Baden durch die Weinberge am Westrand des
Schwarzwaldes nach Gengenbach und Diersburg südlich von Offenburg.
Für Genusswanderer bietet die Schwarzwald Tourismus GmbH eine
Sechs-Tage-Wanderung mit sieben Übernachtungen und Gepäcktransfer ab 399
Euro pro Person im Doppelzimmer an. Es gibt auch Angebote mit zwei oder drei
Übernachtungen, die Wein und Schwarzwaldhöhen miteinander kombinieren.
Auf dem Wiiwegli durchs Markgräflerland
Das „Markgräfler Wiiwegli“ verbindet über 81 Kilometer Weil am Rhein mit
Freiburg im Breisgau. Man wandert durch Rebberge, trinkt seinen Wein beim
Winzer und übernachtet in heimeligen Dörfern. Die vier Tagesetappen, der
Wein, die Region und Tipps zu Sehenswürdigkeiten am Weg sind lebendig und
eindrucksvoll im Führer zum Markgräfler Wiiwegli beschrieben.
Eine „Wiiwegli“-Pauschale mit fünf Übernachtungen, Gepäcktransfer und
Lunchpaketen ist ab 410 Euro pro Person zu buchen.
Beide Pauschalen können bei der Schwarzwald Tourismus GmbH gebucht werden.
Dort gibt es auch zu beiden Wegen eine kostenlose Broschüre oder Karte mit
Etappenbeschreibungen und Adressen von Touristinfos und Unterkünften. Infos
unter Tel. 0761 89646-93 und im Internet unter
www.schwarzwald-tourismus.info
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100
Wein-Guides führen durchs Weinparadies 22.07.2010
Die
Nachfrage nach der Ausbildung boomt weiter/ Fortbildungen im Visier
Zum
fünften Mal wurden Wein-Guides für das
Weinparadies Ortenau ausgebildet. In Kooperation mit der Volkshochschule
Ortenau und der Volkshochschule im Landkreis Rastatt haben nun 21 Teilnehmer
die Prüfung bestanden. Somit stehen im Weinparadies Ortenau derzeit rund 100
ausgebildete Wein-Guides zur Verfügung. Sie können
künftig bei Aufbauseminaren ihr Weinwissen weiter vertiefen.
Erstmals war die Ausbildung nicht über das VHS-Programm ausgeschrieben
worden, sondern wurde über die Betriebe und die Anfragen beim Weinparadies
umgesetzt. So wurde auch sichergestellt, dass die Teilnehmer schon ihre
Wurzeln bereits in der Weinwirtschaft haben. „Noch nie hatten wir einen so großen
Einzugsbereich wie bei diesem Lehrgang“, berichtet die
Leiterin für Weintourismus,
Gunia
Wassmer. Die Teilnehmer kamen
von Freiburg bis Leonberg. Den festlichen Abschlussabend feierten alle im
Restaurant Hotel „Talmühle“ in Sasbachwalden
mit einer großen Weinprobe, gesponsert von den Mitgliedsbetrieben des
Weinparadieses Ortenau und organisiert von der VHS Ortenau.
Dabei richtete der Vorsitzende des Weinparadies Ortenau e.V. Günter Lehmann
einen besonderen Dank an die Weinbaubetriebe. Durch ihre Unterstützung sei
es mit möglich geworden, die Ausbildung der Wein-Guides
durchzuführen. Räumlichkeiten für Schulungen, Verkostungen und teilweise
Referenten wurden von den Betrieben zur Verfügung gestellt.
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Die Absolventen des dritten Lehrgangs zum
Wein-Guide. Gefeiert wurde im Hotel Restaurant „Talmühle“
in Sasbachwalden. Mit dabei der Vorsitzende des Weinparadies Ortenau, Günter
Lehmann sowie die Leitungen der Volkshochschule im Ortenaukreis, Günter
Fröhlich und der VHS im Landkreis Rastatt, Cornelia Casper.
Seit es die Wein-Guides in der Ortenau gibt,
wurden die weintouristischen Programme auch in den Betrieben weiter
ausgebaut. Heute ist es möglich, dass auch kleine Gruppen geführt werden. An
Kreativität mangelt es den Wein-Guides dabei
nicht. So bieten die „Weingeister aus der Ortenau“ eine Wildkräuter-Wanderung an oder bitten zum
Mondschein-Märchen-Abend oder haben mit „Wenn der
Alde Gott mit der Hex...“ auch Betrieb
übergreifende Weinerlebnisführungen im Programm. Besonders beliebt ist das
Vesper im Weinberg wie es zum Beispiel beim Weingut Schloss Eberstein in
Gernsbach praktiziert wird. Alle Sinne werden berührt, wenn die Wein-Guides der Affentaler Winzergenossenschaft
Weinberge und Keller erkunden. Das Weinparadies Ortenau bündelt die
unterschiedlichen Angebote und gibt sie an Interessenten weiter, wenn
Buchungsanfragen eingehen.
Nach der Erfahrung der vergangenen Ausbildungen passten die Volkshochschulen
die Lehrinhalte dem erkannten Bedarf an. „So wurde erstmals die Event-Planung mit ins
Ausbildungsprogramm aufgenommen“, betont die
Leiterin der VHS im Landkreis Rastatt, Cornelia Casper. Die ehemalige
Deutsche Weinprinzessin Andrea Köninger schulte
hier die Teilnehmer und gab wichtige Tipps zur Planung und Durchführung
eigener Veranstaltungen.
Das erste Aufbauseminar für bereits ausgebildete
Wein-Guides wurde jetzt von der Volkshochschule Ortenau unter Leitung
von Günter Fröhlich entwickelt und wird in Kooperation mit den
Volkshochschulen Bruchsal, Landkreis Karlsruhe und Landkreis Rastatt
durchgeführt. Nach dem Konzept für die
Wein-Guide-Ausbildung in der Ortenau wurden auch die ersten
Wein-Guides im Kraichgau ausgebildet. Jetzt ist die erste
Regionen übergreifende Schulung entstanden. Sie führt die Teilnehmer
unter anderem ins Naturzentrum Kaiserstuhl in Ihringen
und zum Weinbauinstitut Freiburg sowie zum Winzerkeller Wiesloch. Themen
sind unter anderen Sensorik, Wein und Speisen,
Organisation eigener Veranstaltungen sowie naturkundliche Rebbegehungen. In
Planung ist auch eine zweitägige Exkursion in den Rheingau mit Besuch der
Forschungsanstalt Geisenheim.
Die Ausbildung zum
Wein-Guide wird bei weiter guter Nachfrage fortgesetzt werden, zumal
das Weinparadies bereits eine Warteliste verzeichnet, verdeutlicht
Gunia Wassmer.
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Kontakt: Weinparadies Ortenau
Gunia Wassmer
Telefon 07805 9167051
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