Presseinformation

Badische Wein-Strasse

 

 

 


  


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Sagenhafte Weingeschichten in der Ortenau   30.Aug.2010

Busrundreise zu den schönsten Plätzen der Hexen, Feen und Dichter

 

 

Bislang haben an Ortenau Select etwa 2500 Besucher und Weinfreunde teilgenommen. Mit der Riverboat-Party, die erstmals auf dem neuen Galerieschiff „Karlsruhe“ ab Rheinhafen Karlsruhe gestartet ist, hat Ortenau Select auch in der zweiten Hälfte der Genussreihe rund um Wein und Sterneküche eine Punktlandung gemacht und den Geschmack der Besucher getroffen. Als nächstes stehen jetzt die Zugfahrt zu den Triberger Wasserfällen und die Weingeschichte(n) auf dem Programm.

 

Mit den Weingeschichte(n) am Samstag, 11. September, 10 Uhr ab Messe Offenburg führt Winfried Köninger vom Weingut Schloss Ortenberg die Gäste zu Hexen und Feen, Burgen und Schlössern in der Ortenau. Die Busrundreise durch das Weinparadies Ortenau hat die erste Station im Simplicissimus-Haus in Renchen. Dort wird der erste Vorsitzendes des Fördervereins der Grimmelshausenfreunde Renchen, Klaus Brodbeck die Gäste zu einem kleinen Rundgang einladen. Zu den Weinen aus dem Weingut Weinhaus Bimmerle gibt es kleine Köstlichkeiten und Wissenswertes rund um Grimmelshausen, den Wein und die Region. Das Weingut Bimmerle hat eigens vor dem geschichtlichen Hintergrund eine Sonderedition Simplicissimus aufgelegt.

 

Zweiter Halt ist Kappelrodeck mit den Geschichten rund um die „Hex vom Dasenstein“ und das junge Weingut Villa Heynburg. Auch die Historie der Villa, ehedem Landsitz und stolzer Mittelpunkt eines adligen Weinguts und jetzt von den Machern des Winzerkellers Hex von Dasenstein wieder gegründet, wird beleuchtet. Erläutert wird die berühmte Sage von der „Hex vom Dasenstein“, einst Burgfräulein, das einen Bauernsohn geliebt hat und daraufhin vom Ritter verstoßen worden ist und danach fortan in einem Felsenloch am Dasenstein lebte.

 

Geschichtsträchtig ist auch der Halt in Oberkirch mit einem Abstecher zur Schauenburg, wo es den Sekt „Silberner Stern“ der Oberkircher Winzergenossenschaft gibt. „Im Zeichen der Burg“ steht auch die Begegnung im Weingut Julius Renner, dessen Vorfahren früher auch wie Grimmelshausen Gutsverwalter waren. Hier wird der „Springinsfeld“ kredenzt, einer der Weine, die Renner nach den Werken von Grimmelshausen benannt hat.

 

Von Oberkirch geht es über den Pass hinüber nach Durbach zunächst zum Schloss Staufenberg, wo die Sage der schönen Melusine erläutert wird. Hier oben genießen die Gäste einen Klingelberger aus der gleichnamigen Lage nahe dem Schloss. Nahe dem Schloss steht die Wiege der Ortenauer Rieslinge (Klingelberger), die 1748 vom damaligen Markgrafen Carl Friedrich von Baden kultiviert worden sind. Mit insgesamt fast 140 Hektar Reben ist der Markgraf von Baden auch der größte private Winzer in Deutschland.

 

Der Abschluss der Weinreise durch die Ortenau findet im Weingut Freiherr Roeder von Diersburg statt. Die Freiherren betreiben nachweisbar seit dem elften Jahrhundert Weinbau und fühlen sich dieser Tradition verpflichtet. Die Gäste von Ortenau Select können diesen besonderen Charme einer 650-jährigen Weinbautradition erleben indem sie das sonst der Öffentlichkeit nicht zugängliche Herrenhaus besichtigen werden. Angeschlossen an das Hofgut ist ein kleines Museum mit Modellen alter Keller und Keltern, geschnitzten Holzfässern und allerhand Werkzeugen für den Rebenanbau und Weinherstellung. Hier im stolzen Hofgut gibt es neben den gutseigenen Weinen auch den speziell von Baronin Stefanie gebackenen Flammkuchen, eine Spezialität des Hauses.

 

Karten gibt es bei allen Vorverkaufsstellen in Mittelbaden. Es kann auch direkt über www.ortenau-select.de gebucht werden oder unter der Hotline 01805 700 733 Karten bestellt werden. Auskünfte erteilt das Weinparadies Ortenau unter Telefon 07805 9167051.


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100 Wein-Guides führen durchs Weinparadies 
 22-07.2010
Die Nachfrage nach der Ausbildung boomt weiter/ Fortbildungen im Visier

Zum fünften Mal wurden Wein-Guides für das Weinparadies Ortenau ausgebildet. In Kooperation mit der Volkshochschule Ortenau und der Volkshochschule im Landkreis Rastatt haben nun 21 Teilnehmer die Prüfung bestanden. Somit stehen im Weinparadies Ortenau derzeit rund 100 ausgebildete Wein-Guides zur Verfügung. Sie können künftig bei Aufbauseminaren ihr Weinwissen weiter vertiefen.

Erstmals war die Ausbildung nicht über das VHS-Programm ausgeschrieben worden, sondern wurde über die Betriebe und die Anfragen beim Weinparadies umgesetzt. So wurde auch sichergestellt, dass die Teilnehmer schon ihre Wurzeln bereits in der Weinwirtschaft haben. Noch nie hatten wir einen so großen Einzugsbereich wie bei diesem Lehrgang, berichtet die Leiterin für Weintourismus, Gunia Wassmer. Die Teilnehmer kamen von Freiburg bis Leonberg. Den festlichen Abschlussabend feierten alle im Restaurant Hotel Talmühle in Sasbachwalden mit einer großen Weinprobe, gesponsert von den Mitgliedsbetrieben des Weinparadieses Ortenau und organisiert von der VHS Ortenau.

Dabei richtete der Vorsitzende des Weinparadies Ortenau e.V. Günter Lehmann einen besonderen Dank an die Weinbaubetriebe. Durch ihre Unterstützung sei es mit möglich geworden, die Ausbildung der Wein-Guides durchzuführen. Räumlichkeiten für Schulungen, Verkostungen und teilweise Referenten wurden von den Betrieben zur Verfügung gestellt.

Die Absolventen des dritten Lehrgangs zum Wein-Guide. Gefeiert wurde im Hotel Restaurant „Talmühle“ in Sasbachwalden. Mit dabei der Vorsitzende des Weinparadies Ortenau, Günter Lehmann sowie die Leitungen der Volkshochschule im Ortenaukreis, Günter Fröhlich und der VHS im Landkreis Rastatt, Cornelia Casper.

Seit es die Wein-Guides in der Ortenau gibt, wurden die weintouristischen Programme auch in den Betrieben weiter ausgebaut. Heute ist es möglich, dass auch kleine Gruppen geführt werden. An Kreativität mangelt es den Wein-Guides dabei nicht. So bieten die „Weingeister aus der Ortenau“ eine Wildkräuter-Wanderung an oder bitten zum Mondschein-Märchen-Abend oder haben mit „Wenn der Alde Gott mit der Hex...“ auch Betrieb übergreifende Weinerlebnisführungen im Programm. Besonders beliebt ist das Vesper im Weinberg wie es zum Beispiel beim Weingut Schloss Eberstein in Gernsbach praktiziert wird. Alle Sinne werden berührt, wenn die Wein-Guides der Affentaler Winzergenossenschaft Weinberge und Keller erkunden. Das Weinparadies Ortenau bündelt die unterschiedlichen Angebote und gibt sie an Interessenten weiter, wenn Buchungsanfragen eingehen.

Nach der Erfahrung der vergangenen Ausbildungen passten die Volkshochschulen die Lehrinhalte dem erkannten Bedarf an. „So wurde erstmals die Event-Planung mit ins Ausbildungsprogramm aufgenommen“, betont die Leiterin der VHS im Landkreis Rastatt, Cornelia Casper. Die ehemalige Deutsche Weinprinzessin Andrea Köninger schulte hier die Teilnehmer und gab wichtige Tipps zur Planung und Durchführung eigener Veranstaltungen.

Das erste Aufbauseminar für bereits ausgebildete Wein-Guides wurde jetzt von der Volkshochschule Ortenau unter Leitung von Günter Fröhlich entwickelt und wird in Kooperation mit den Volkshochschulen Bruchsal, Landkreis Karlsruhe und Landkreis Rastatt durchgeführt. Nach dem Konzept für die Wein-Guide-Ausbildung in der Ortenau wurden auch die ersten Wein-Guides im Kraichgau ausgebildet. Jetzt ist die erste Regionen übergreifende Schulung entstanden. Sie führt die Teilnehmer unter anderem ins Naturzentrum Kaiserstuhl in Ihringen und zum Weinbauinstitut Freiburg sowie zum Winzerkeller Wiesloch. Themen sind unter anderen Sensorik, Wein und Speisen, Organisation eigener Veranstaltungen sowie naturkundliche Rebbegehungen. In Planung ist auch eine zweitägige Exkursion in den Rheingau mit Besuch der Forschungsanstalt Geisenheim.

Die Ausbildung zum Wein-Guide wird bei weiter guter Nachfrage fortgesetzt werden, zumal das Weinparadies bereits eine Warteliste verzeichnet, verdeutlicht Gunia Wassmer.    

 Kontakt: Weinparadies Ortenau Gunia Wassmer  Telefon 07805 9167051
 

 

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Weingut Schloss Ortenberg TOP Riesling Betrieb  12.06.2010

Der Jahrgang 2009 trumpfte auf
– Südliche Ortenau dominiert den Wettbewerb
Die zehn besten Riesling-Betriebe der Ortenau wurden am Donnerstag im Rahmen einer Gala im Hotel Dollenberg gefeiert. Das Weingut Schloss Ortenberg hat den Wettbewerb als bester Riesling-Betrieb der Ortenau gewonnen. Es folgen auf den Plätzen zwei und drei das Weingut Andreas Laible und das Weingut Markgraf von Baden Schloss Staufenberg, beide Durbach. Die drei besten trockenen Rieslingweine kommen vom Weingut Markgraf von Baden, Weingut Andreas Männle und Weingut Alexander Laible, alle Durbach.

Als bester Betrieb erhielt das Weingut Schloss Ortenberg neben der Urkunde des Weinparadieses Ortenau e.V. auch den von Hotelier Meinrad Schmiederer gestifteten Pokal.
„Für mich ist dies ein schöner Moment am Schluss meiner aktiven beruflichen Laufbahn, freute sich Winfried Köninger. Für seinen Nachfolger Matthias Wolf wiederum ist es ein guter Einstieg. Und für Kellermeister Hanspeter Rieflin bedeutet der Preis eine Bestätigung seines außerordentlichen Könnens und Streben nach Qualität. Der Betrieb lag mit 93,39 Punkten deutlich vorn. „Das Weingut hatte auch bei TOP TEN Riesling 2009 schon sehr schöne Weine gezeigt, darunter zwei der drei besten trockenen Weine, sagte der Leiter der Verkostung, Hubert Zöllin vom Weinbauverband. Er betonte, dass sich die 2009er Rieslinge im aktuellen Wettbewerb sehr stark präsentierten. Durch die gute Reife ist das Niveau dieser Weine sehr hoch.

Außer den drei Siegern befinden sich in der TOP TEN Riesling die Alde Gott Winzer eG, Sasbachwalden, die Oberkircher Winzergenossenschaft eG, Oberkirch, Weingut Alexander Laible, Weingut Graf Wolff Metternich, beide Durbach, Weingut Villa Heynburg GmbH, Kappelrodeck, Winzerkeller Hex vom Dasenstein, Kappelrodeck und die Winzergenossenschaft Rammersweier, Offenburg-Rammersweier. Alle Betriebe erhielten aus den Händen des Vorsitzenden Günter Lehmann und dessen Stellvertreter Andreas Laible junior sowie der Ortenauer Weinprinzessin Jasmin Meel eine Urkunde.
 

 

TOP TEN Riesling 2010
Die 3 besten trockenen Weine

Platz 1 2009 Durbacher Schlossberg Klingelberger Riesling Spätlese trocken Weingut Markgraf von Baden, Schloss Staufenberg, Durbach

Platz 2 2009 Klingelberger 1782
Durbacher Bienengarten Klingelberger QbA trocken
Weingut Andreas Männle, Durbach

Platz 3 2009 Klingelberger Riesling QbA trocken Alte Reben SG Weingut Alexander Laible, Durbach
 

 

 

Bildunterschrift Gruppe TOP TEN alle:
v.l. Andreas Laible junior, Andreas Laible, Hotelier Schmiederer, Vorsitzender Lehmann
(Weinparadies Ortenau e.V. und Geschäftsführer Alde Gott Winzer eG, Kellermeister Hanspeter Rieflin (Weingut Schloss Ortenberg), Kellermeister Marco Köninger (Winzerkeller Hex von Dasenstein und Weingut Villa Heynburg GmbH Kappelrodeck), Bacchantin Angela Schmelzle (Sasbachwalden), Finanzminister Stächele, Weinprinzessin Sabrina Maurath (Sasbachwalden), Achim Kirchner (Weingut Markgraf von Baden, Schloss Staufenberg, Durbach; Weinprinzessin Julia Müller (Durbach), die Ortenauer Weinprinzessin Jasmin Meel, Alexander Laible, Kellermeister Martin Bäuerle (Oberkircher WG), Weinprinzessin Tatjana Haas (Oberkirch), Kellermeister René Huber (Weingut Graf Wolff Metternich, Durbach), Kellermeister Siegfried Kiefer (WG Rammersweier), Thomas Männle, Weingut Andreas Männle, Durbach.
 

Aus den zehn besten trockenen Weinen sind abschließend die drei besten trockenen heraus verkostet worden. Hier liegt eine 2009er Durbacher Schlossberg Riesling Spätlese trocken vom Weingut Markgraf von Baden, Schloss Staufenberg auf Platz eins, gefolgt von einem 2009er Klingelberger 1782 aus dem Durbacher Bienengarten des Weinguts Andreas Männle Durbach. Auf Platz drei landete ein 2009er Klingelberg Riesling QbA trocken alte Reben SG, drei Sterne des Weinguts Alexander Laible, Durbach.

26 Betriebe im Wettbewerb
Insgesamt hatten sich 26 Betriebe zwischen Gernsbach und Gengenbach dem Wettbewerb gestellt. Die Erfolge verteilen sich allesamt auf Betriebe aus der südlichen Ortenau. Die traditionellen Riesling-Betriebe aus dem Baden-Badener Rebland blieben dieses Mal außerhalb der Ränge.
„So ein Wechsel ist immer möglich. Wer die schöneren Weine hat, gewinnt. Das ist das Spannende an so einem Wettbewerb, betont Zöllin. Zum Doppelschlag holten die Kappelrodecker aus. Sie sind sowohl mit dem Winzerkeller Hex vom Dasenstein EG als auch mit dem Weingut Villa Heynburg GmbH in den TOP TEN. Kellermeister Marco Köninger freut sich: „Ein einzigartiger Erfolg. Vor allem ist er stolz darauf mit dem jungen Betrieb Villa Heynburg gleich im zweiten Jahrgang in den TOP TEN zu landen.

Insgesamt standen 85 Weine der Jahrgänge 2008 und 2009 zur Verkostung an. Der Badische Weinbauverband unter Leitung von Hubert Zöllin hatte die Verkostung zusammengestellt und durchgeführt. Alle Weine wurden blind verkostet. Die kleineren Weinbaubetriebe hatten drei Weine und die größeren über 20 Hektar Rieslingfläche vier Weine aus den beiden Jahrgängen anstellen müssen.
„Um einen Querschnitt über die Leistung eines Betriebs zu erhalten, bedarf es einer gewissen Menge an Weinen, betont die Leiterin Weintourismus in der Ortenau, Gunia Wassmer.

Bewertet worden sind die Weine von einer unabhängigen Jury, der Ingo Ehret, Kellermeister der Winzergenossenschaft Laufen im Markgräflerland, Harald Gutemann, Kellermeister Staatsweingut Meersburg, Bodensee; Dr. Volker Jörger, Staatliches Weinbauinstitut, Freiburg sowie Melanie Wagner, Sommelier
„Schwarzer Adler“ Oberbergen, der Redakteur Gerold Zink, Badische Zeitung Breisach und der Weinbauberater im Ortenaukreis, Bernhard Ganter angehörten. Die Sommelier ist erst kürzlich durch den Gault Millau zur Sommelier des Jahres 2010 gekürt worden.

Offener Vergleich der Qualitäten
Seit 2003 führt das Weinparadies Ortenau diesen Wettbewerb durch. Es ist der einzige Wettbewerb in Baden, bei dem sich die Betriebe einem so offenen Vergleich mit dem direkten Nachbarn stellen.
„Die Ortenau wäre qualitativ nicht so weit, wenn es diesen Wettbewerb nicht gäbe, betonte der Vorsitzende des Weinparadies Ortenau e.V., Günter Lehmann. Finanzminister Willi Stächele bestätigte den Winzerinnen und Winzern einen einzigartigen Leistungswillen. Nur durch ihren Fleiß werde die Kulturlandschaft der Ortenau so erhalten.

Die Gäste hatten beim Gala-Diner aus der Sterneküche von Martin Herrmann zudem die Gelegenheit alle Siegerweine zu verkosten und mit den Winzerinnen und Winzern ins Gespräch zu kommen. Die TOP TEN Spätburgunder Rotwein findet am Donnerstag, 9. September 2010 statt. Anmeldungen sind direkt beim Hotel Dollenberg, Telefon 07806 78 0 möglich.


Kontakt: Weinparadies Ortenau e.V. Gunia Wassmer   07805 9167051
©Susanne Wagner-Köppel suwa Wortwahl 07805 915 260

 

 

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2004 - Jubiläum "50 Jahre Badische Weinstraße"
Festakt der Stadt Baden-Baden, am 14. Mai, vor dem Alleehaus an der Lichtentaler Allee,
mit einer Rede von Frau Dr. Sigrun Lang, Oberbürgermeisterin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frau
Oberbürgermeisterin
Dr. Sigrun Lang,
Baden-Baden,
mit Ehrengästen -
bei Ihrer Rede
vor dem Alleehaus

Auszüge aus der Festrede von Frau Dr. Sigrun Lang, OB der Stadt Baden-Baden

Unsere Badische Weinstraße
wird in diesen Tagen 50 Jahre
„jung“. Das Jubiläum wollen wir am 20. Mai von Baden-Baden bis ins Markgräflerland gebührend feiern. Ich freue mich sehr, Sie liebe Gäste, hier in Baden-Baden begrüßen zu dürfen.
Zur heutigen Auftaktveranstaltung des Jubiläums
„50 Jahre Badische Weinstraße ist es mir eine besondere Ehre und Freude, den Vertreter des Landwirtschaftsministeriums, Herrn Hartmut Reichel, den Präsidenten des Badischen Weinbauverbandes, Herrn Gerhard Hurst, Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden, Frau Landtagsabgeordnete Ursula Lazarus, Herrn Geschäftsführer Roger Heidt, Tourismus Baden-Württemberg, die Badische Weinkönigin, Frau Monika Bähr, die Vertreter und Repräsentanten unseres Badischen Weines, Herrn Hilger, der Autor des neu aufgelegten Buches „Badische Weinstraße“, meine Kollegen Bürgermeister, Herr Dr. Rückert und Herr Liebenstein, Vertreter des Stadtrates, der Ortschaftsräte aus dem Rebland, die Herren Ortsvorsteher, die Chauffeure dieser schönen, ebenfalls rund 50 Jahre alten Automobile und – last not least – die zahlreich erschienenen Vertreter der Medien, hier in Baden-Baden, am Beginn der Badischen Weinstraße, willkommen heißen zu dürfen.

Die Badische Weinstraße liegt uns in Baden-Baden sehr am Herzen. Sie gehört zu den bekanntesten touristischen Straßen in unserem Land. Anfang der 50er Jahre, in wirtschaftlich schwieriger Nachkriegszeit, machte man sich Gedanken, wie man den Badischen Wein, die wunderschöne Vorgebirgslandschaft, Land und Leute noch bekannter machen könnte.
Motor und Vater dieser Überlegungen war der Bühler Landrat Erwin Trippel. Es gelang ihm schnell, weitere Mitstreiter zu gewinnen, darunter den Offenburger Landrat Dr. Joachim. Und im Mai 1954 fuhr ein Postbus, feierlich mit Tannenreisig geschmückt, die Ehrengäste ab dem Augustaplatz erstmals ein Teilstück entlang der
„Badischen Weinstraße“. Damals begann die Weinstraße hier an der Fremersbergstraße und endete in Gegenbach. Bereits wenig später sollte sie bereits ins Markgräflerland hinaufreichen. Ein wichtiges Werbemittel, unseren badischen Wein noch bekannter zu machen, war in gemeinsamer Anstrengung geschaffen.

Nachdenklich macht es mich aber, wenn ich, wie wir alle in den Zeitungen dieser Tage lesen konnten, dass in Deutschland bereits jede zweite Flasche Wein bei Discountern gekauft wird
– wo, lassen Sie es mich so sagen, „das GUTE liegt so nah. Hier im Oostal, beim Weingut Eckberg, und in den Weinbaubetrieben und Winzergenossenschaften im idyllisch gelegenen Rebland gibt es hervorragende Weine, mit einer enormen Fülle ganz unterschiedlicher Geschmacksnuancen und das alles zu bezahlbaren Preisen. Meinen Aufruf an alle Freunde des guten Tropfens möchte ich deutlich formulieren: Kosten Sie doch wenigstens von unseren Weinen, probieren Sie und kaufen Sie doch einige Flaschen. Vielleicht ergibt sich so doch die Erkenntnis, dass zumindest ab und zu der Kauf beim direkten Erzeuger erstens ein Erlebnis sein kann und zweitens, das sei mit einem Augenzwinkern gesagt, der Gaumen mit neuen Genüssen bereichert wird. Und – die Individualität unserer Weine ist groß und äußerst vielseitig. Kosten Sie doch davon.

Ich hoffe und wünsche mir, dass das Jubiläum unserer Weinstraße einen Beitrag dazu liefert, das Bewusstsein für unsere guten Weine entlang der Badischen Weinstraße zu schärfen
– sich darüber klar zu werden, welche Schätze hier auf heimischen Boden heranreifen.
Und noch eines würde ich gerne mit auf den Weg geben. Nämlich die Anregung, dieses Weinstraßenfest künftig öfter zu feiern, vielleicht jährlich, vielleicht alle zwei Jahre. Diese Veranstaltung heute hier in Baden-Baden und vor allem am nächsten Donnerstag, an Christi Himmelfahrt, kann maßgeblich und dauerhaft mit dazu beitragen, unseren badischen Wein wieder mehr und nachdrücklich ins Bewusstsein der Weinfreunde im In- und Ausland zu rücken. Wir haben hier viel zu bieten: nicht nur beste Qualität.

Die Werbung für unseren guten Badischen Wein, für die schöne, für Touristen sehens- und bewundernswerte Landschaft entlang der Weinstraße stand damals wie heute im Mittelpunkt. Die Idee war gut und hatte Erfolg. Die Badische Weinstraße war bald in aller Munde. Und dazu passt auch die Nachricht, dass der Autor Franz Hilger, den ich an dieser Stelle nochmals herzlich begrüßen möchte, gemeinsam mit dem Baden-Badener Aquensis-Verlag, sein Buch über die Badische Weinstraße vor wenigen Tagen erneut aktualisiert aufgelegt hat.
Liebe Gäste, feiern wir heute zusammen den Auftakt dieses Jubiläums, den Geburtstag unserer Badischen Weinstraße, und gedenken wir auch jener Männer, die vor 50 Jahren eine herausragende Idee in die Tat umsetzten. Und schon heute möchte ich alle Baden-Badener, alle Menschen entlang der Weinstraße dazu aufrufen, am 20. Mai, nächsten Donnerstag, die vielfältigen Angebote unserer Winzer und Weinorte zu nutzen und von der großen und artenreichen Palette unsere Weine zu kosten!

 




 

 

 

 

 

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Erlebnisreise auf der BADISCHEN WEINSTRASSE
 
Die weltbekannte Kurstadt Baden-Baden ist der passende Auftakt für eine GenießerReise auf den Routen
der "Badischen Weinstraße". Die "Ortenau" empfängt mit dem "Rebland" zuerst den Gast mit südlichem Flair.  Die berühmten Weinorte Varnhalt, Steinbach, Umweg und Neuweier zergehen auf der Zunge. Eingebettet in  steil aufsteigende Hänge mit weitem Blick in`s Rheintal, gedeiht hier bevorzugt der Riesling. Die Hänge,  bewacht von trutzigen Burgen auf den Gipfeln des ansteigenden Schwarzwaldes. Mit gutem Grund wird der  Riesling  als König der Trauben bezeichnet. Nur im Rebland darf der Wein, einer alten Tradition folgend, auch im der Bocksbeutel-Flasche abgefüllt werden. Ein Privileg, das sonst nur dem Frankenwein zusteht. -
In jedem Dorf ist  mindestens eine Hochburg Badischer Küche zu entdecken. Freundliche Gastgeber sind die  Badener seit jeher. Die Hauptstadt der Ortenau ist Offenburg, selbst eine der großen Weinbaugemeinden.  Hier findet jährlich im Mai die "Badische Weinmesse" statt. Sozusagen der "Aufgalopp" der besten Weine aus  ganz Baden - sowohl der privaten Winzer wie auch der großen Zahl der Winzergenossenschaften.

Mit Durbach, Sasbach, Gengenbach sind nur einige touristische Highlights, sowohl für Freunde folkloristischer  Feste als auch für Wanderer und Radfahrer genannt. Der Mittlere Schwarzwald - endlich organisatorisch  unter dem großen Dach des SCHWARZWALD vereint - bietet alle Annehmlichkeiten eines modernen  Tourismus.

Die meisten Autoren erinnern, wenn sie die "Ortenau" beschreiben, an Goethe. Anlässlich seines
herbstlichen Besuches bei Schwester Charlotte vom Stein, in Lahr, wird er zitiert: " Ein ungemein
schöner Tag, eine glückliche Gegend, noch alles grün, kaum hie und da ein Buchen- und Eichenblatt gelb.
Ein milder, willkommener Atem durchs ganze Land. Trauben mit jedem Schritt und Tage besser. Jedes
Bauernhaus mit Reben bis unters Dach, jeder Hof mit einer großen vollhangenden Laube. Himmelduft,
weich, warm, feuchtlich, man wird auch wie die Trauben reif und süß in der Seele....."

Lahr verbindet gleich einer Kette die Rebhügel des "Breisgaues". Der Bogen spannt sich, verschlungenen
Wegen folgend, bis in's südliche Freiburg. Die ehrwürdige Universitätsstadt führt deshalb mit Stolz den
Zusatz "im Breisgau" in ihrem Namen.

Westlich breitet sich der "Kaiserstuhl" mit seinem dominierenden Vulkanmassiv und der Hauptstadt
Breisach aus. Hier soll - entsprechend  langjährigen Messungen - nahe Ihringen der wärmste Ort Deutschlands sein.  Entsprechend sonnenverwöhnt sind hier die Trauben. Das führt dazu, dass an die Qualität des Bereiches Baden insgesamt seitens der EU besondere Ansprüche bezüglich der vorgeschriebenen Angaben für Qualitäts- und Prädikatsweine verlangt werden.

Der "Tuniberg", südlich an den Kaiserstuhl angelehnt, umfasst nur wenige Weinorte auf kleinem Raum.
Das die Winzer , sich besonders zu profilieren, der Erfolg der letzten Jahren gibt ihnen Recht.

Den großen Schlussakkord der Badischen Weinstraße intoniert das "Markgräflerland". Gleich zwei "Präludien"- die Westroute und die Ostroute - führen zum Ausgangspunkt der Hauptroute in Schliengen.
Der Gutedel hat hier seine eigentliche Heimat. Die Beliebtheit dieser Traube liegt nicht zuletzt in ihrer
außerordentlichen Verträglichkeit - was ja schon der Name verspricht. - Das Dreiländereck überrascht
mit einer großen Zahl exquisiter Restaurants - der Wettbewerb der französischen Küche auch um die
Gäste aus der nahen Schweiz ist nicht zu  übersehen.
                                                                                                                                    Guido Rey


 

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